Menü
„Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein.“
Jes. 43,2

1. Sind die Kinder Gottes von Leiden frei?

„Der Gerechte muss viel Böses erleiden; aber aus allem rettet ihn der Herr.“ Ps. 34,20 

 

2. Wie achtet Gott auf den Elenden?

„… so dass sie das Schreien des Geringen zu ihm hinaufdringen ließen und er das Schreien der Unterdrückten hörte.“ Hi. 34,28

 

3. Was will er in der Not sein?

„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.“ Ps. 46,2 Lu84

 

4. Mit welchen Gefühlen schaut der Herr auf seine Kinder?

„Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, welche ihn fürchten.“ Ps. 103,13

 

5. Was kennt er, und woran gedenkt er?

„… denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er denkt daran, dass wir Staub sind.“ Ps. 103,14

 

6. Was will der Herr dem Unterdrückten sein?

„Und der Herr wird eine Zuflucht sein dem Unterdrückten, eine Zuflucht in Zeiten der Not.“ Ps. 9,10

 

7. Was hat Gott seinen Kindern bei Prüfungen und Leiden verheißen?

 

8. Was sagt David über seine Leiden?

„Es ist gut für mich, dass ich gedemütigt wurde, damit ich deine Anweisungen lerne.“ Ps. 119,71

 

9. Um was betete er in seinem Leiden?

„Sieh an mein Elend und mein Leid, und vergib mir alle meine Sünden!“ Ps. 25,18

 

10. Was tat David, ehe er gedemütigt wurde?

„Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber befolge ich dein Wort.“ Ps. 119,67

 

11. Was lernte Christus durch das, was er litt?

„Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt.“ Heb. 5,8

 

12. Was erleben alle in der Entwicklung eines vollkommenen Charakters?

„… und ihr habt die Mahnung vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist. Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er. Er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat.“ Heb. 12,5-6 EÜ

 

13. Ist diese Züchtigung eine angenehme Erfahrung?

„Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.“ Heb. 12,11

 

14. Welche Ermutigung und welche Kraft sollte uns deshalb selbst in der Stunde der Trübsal zuteil werden?

„Darum richtet wieder auf die schlaff gewordenen Hände und die erlahmten Knie, und macht gerade Bahnen für eure Füße, damit das Lahme nicht vom Weg abkommt, sondern vielmehr geheilt wird!“ Heb. 12,12; siehe auch Hi. 3,3-4; Jes. 35,3

 

15. Was sagte Hiob in seinem Leiden?

„Er mag mich töten, ich harre auf ihn; doch meine Wege verteidige ich vor ihm.“ Hi. 13,15 EÜ

 

16. Wie wird Gott in der Heiligen Schrift genannt?

„Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes.“ 2.Kor. 1,3

 

17. Wen tröstet Gott?

„Aber Gott, der die Niedergeschlagenen aufrichtet, hat auch uns aufgerichtet, und zwar durch die Ankunft des Tit..“ 2.Kor. 7,6 EÜ

 

18. Was ist denen verheißen, die Leid tragen?

„… sie sollen getröstet werden.“ Mt. 5,4 Lu84

 

19. Warum tröstet uns Gott in unserer Trübsal?

„… der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. 2.Kor. 1,4

Anmerkung: Wer selbst Leiden und Trübsal durchgemacht hat und von Gott getröstet worden ist, kann anderen besser Trost zusprechen.

 

20. Wie sollten wir den Betrübten unsere Teilnahme bekunden?

„Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!“ Röm. 12,15 „Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten verweigert, der gibt die Furcht vor dem Allmächtigen auf.“ Hi. 6,14 Lu84

 

21. Nimmt Jesus teil an unserem Leiden?

„Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.“ Heb. 4,15 EÜ

 

22. Wie bekundete er seine Teilnahme angesichts des Schmerzes von Maria und ihrer Freunde über den Tod von Lazarus?

„Als nun Jesus sah, wie sie weinte, und wie die Juden, die mit ihr gekommen waren, weinten, seufzte er im Geist und wurde bewegt und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprechen zu ihm: Herr, komm und sieh! Jesus weinte.“ Joh. 11,33-35

Anmerkung: Jesus weinte nicht nur um Maria und ihre Freunde. Er überblickte die Zeitalter und sah die Tränen und das Herzeleid, das der Tod in dieser sündigen Welt über die Menschen bringen würde. Sein Herz wurde von dem menschlichen Weh gerührt, und er weinte mit den Weinenden.

 

23. Welche Gewissheit haben alle, die Gott lieben, was auch kommen mag?

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ Röm. 8,28

Anmerkung: Wenn ein Mensch Gott wirklich liebt, so kann er sicher sein, dass aus jeder Prüfung und jedem Leid Gutes erwachsen wird.

 

24. Wie sollten wir bei Todesfällen nicht trauern?

„Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.“ 1.Thess. 4,13

 

25. Mit welchen Worten sollen wir uns untereinander trösten, wenn unsere Lieben entschlafen?

„Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten!“ 1.Thess. 4,14-18

 

26. Welche Verheißung hat Gott den trauernden Müttern gegeben?

„So spricht der Herr: Verwehre deiner Stimme die Klage und deinen Augen die Tränen! Denn es gibt einen Lohn für deine Mühe – Spruch des Herrn: Sie werden zurückkehren aus dem Feindesland.“ Jer. 31,16 EÜ

 

27. Was würde die Erfahrung der Kinder Gottes in dieser Welt sein?

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und wehklagen, aber die Welt wird sich freuen; und ihr werdet trauern, doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden. … Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ Joh. 16,20; 33

 

28. Wie ganz anders wird das Ernten der Kinder Gottes sein als ihr Säen?

„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Wer weinend hingeht und den Samen zur Aussaat trägt, der kommt gewiss mit Freuden zurück und bringt seine Garben.“ Ps. 126,5-6

12Bibelstudien Teil 12: Christliches Wachstum und Leben
12.1Wachstum in der Gnade
12.2Des Christen Panzer
12.3Im Licht wandeln
12.4Rettender Glaube
12.5Prüfungen und ihr Zweck
12.6Das Überwinden
12.7Der Zweck der Trübsal
12.8Trost im Leiden
12.9Auf Jesum vertrauen und hoffen
12.10Geduld
12.11Zufriedenheit
12.12Frohsinn
12.13Christliche Höflichkeit
12.14Bekennen der Vergehungen und gegenseitiges Vergeben
12.15Die Pflicht einander zu ermutigen
12.16Die Einigkeit der Gläubigen
12.17Sanftmut und Demut
12.18Nüchternheit
12.19Weisheit
12.20Fleiß
12.21Charaktervollkommenheit
12.22Säen und Ernten
Quellenverzeichhnis
  • Bibellesungen für den Familienkreis. Ein Studium der Bibel nach Gegenständen, systematisch geordnet für öffentlichen und privaten Gebrauch ; enthält 200 Lesungen, in denen beinahe 4000 Fragen über wichtige religiöse gegenstände beantwortet werden. Von einer großen Anzahl Bibelforschern ausgearbeitet (1923). neue, umgearb. und verm. Aufl. Brookfield, Ill. [u.a.]: Pacific Press.