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Gewissheit auf ewiges Leben
5 Tatsachen, die wir kennen sollten
Folie - Angesichts der Pandemie, die durch den Corona Virus ausgelöst wurde, an dem sich bereits bis gestern Mittag 5.825.636 Menschen infizierten, und die bereits 360.776 Personen den Tod brachte, möchte ich mit euch in dieser Predigt über die wichtigste Frage nachdenken. Sie lautet: Fo1 "Angenommen du würdest jetzt sterben, hättest du Gewissheit auf ewiges Leben?"
Kannst du jetzt und in deiner Todesstunde sprechen: „Jesus lebt, mit ihm auch ich?“ Oder lebst du in Ängsten und Zweifeln? Kannst du mit dem gläubigen, Leid geprüften Hiob, bekennen: "Ich weiß dass mein Erlöser lebt!" - Oder musst du ausrufen: "Des Todesfurcht ist auf mich gefallen? Täglich erleben wir, wie schnell ein Menschenleben zu Ende sein kann. Mitten im Leben sind wir immer vom Tod umfangen. Darum ist die Frage: Was wird aus uns, wenn der Tod nach uns greift, von elementarer Bedeutung.
Ich habe in meinem langen Dienst als Seelsorger an vielen Sterbebetten gestanden und mit jungen und alten Menschen über diese wichtige Frage gesprochen. Die Ant-worten fielen unterschiedlich aus. Ich denke an eine 25-jährige an Krebs erkrankte junge Frau, die von den Ärzten erfuhr, dass sie nur noch wenige Tage leben würde.
Ich besuchte sie im Krankenhaus und war tief beeindruckt von ihrer Gewissheit auf ein ewiges Leben mit Jesus. Eine alte Glaubensschwester lag im Sterben. Sie fragte mich immer wieder: Meinst du, dass Jesus mich annehmen wird? - Sie hatte keine Gewiss-heit und die Ungewissheit quälte sie und raubte ihr den Frieden. Ein pensionierter Pastor lag im Sterben. Seine beiden Söhne, ebenfalls adventistische Pastoren, baten mich, ihren Vater zu besuchen. Sie sagten: Er kann nicht im Frieden sterben. Er hat keine Heilsgewissheit. Ständig beschäftigt ihn die Frage, ob Gott mit seinem Lebenswerk zufrieden sei.
Schwester und Bruder, wie geht es dir? Du musst nicht in Furcht und Ungewissheit leben. Die Bibel sagt: Fo 2 "Christus ist ein Mensch geworden wie wir, damit er durch seinen Tod dem Satan als dem Herrscher des Todes - die Macht entreißen konnte. So hat er alle befreit, die aus Furcht vor dem Tod ihr ganzes Leben hindurch Gefangene des Satans waren." (Hebr. 2,14.15 Hfa)
Ich möchte mit euch in dieser Predigt fünf Tatsachen studieren die helfen können, des ewigen Lebens gewiss zu werden.
1. Gott liebt DICH – Folie 3
Gott hat einen Plan für dein Leben. Dein Leben ist kein Zufall, kein sinnloses Dasein, das sich in Essen, Schlafen, Arbeiten und Vergnügen vollzieht. Die gute Nachricht, die uns das Evangelium verkündet, lautet: "Wir sind von Gott geliebt." Wir sind keine kosmischen Waisenkinder, die einsam durch ein eisiges Weltall sausen. Gott möchte, dass du ewig mit ihm in seinem Reich lebst.
Viele Menschen leiden unter einer falschen Gottesvorstellung. Sie meinen, sie müssten Gott versöhnen und gnädig stimmen. Dabei leben sie in ständiger Furcht, ob sie wohl auch alles getan haben, was Gott zufrieden stellen könnte. Und weil sie nicht wissen, ob Gott wirklich mit ihren Leistungen und Anstrengungen zu frieden ist, haben sie keinen Frieden und keine Heilsgewissheit. Ständig machen sie ihre Errettung von dem abhängig, was sie getan oder nicht getan haben. Sie sind wie falsch erzogene Kinder, die den Eindruck gewonnen haben, sie müssten sich die Liebe ihrer Eltern durch gutes Betragen, gute Noten, Gehorsam und andere Leistungen verdienen.
Ein solcher Glaube unterscheidet sich nicht von den Befürchtungen und Erwartungen eines Heiden, Wer einen solchen Glauben hat, weiß nichts von dem herrlichen Evangelium, das Gott durch Christus verkündigen ließ. Gott ist nicht ein pedantischer Schul-meister, der mit dem Rohrstock einhergeht und aufpasst, dass wir keine Fehler machen und der uns für jeden Fehler hart bestraft. Gott ist kein Sklavenhalter, der uns mit der Peitsche zum Gehorsam zwingt.
Nein, und abermals nein! Gott ist die Liebe, die liebt! Satan stellt Gott als eigennützig und gewalttätig dar, der alles für sich beansprucht selber aber keine Opfer bringt. Jesus kam in diese Welt, um uns das wahre Wesen Gottes zu offenbaren. Jesus brachte die gute Botschaft von einem liebenden, schenkenden Gott. Er sagte: "Der Vater selber hat euch lieb! Er liebt euch so sehr, dass er seinen einzigen Sohn für euch in den Tod gibt."
Der Apostel Johannes, der die Gelegenheit hatte, das Leben Jesu Tag und Nacht zu beobachten, kam zu folgendem Ausruf: (1. Joh. 4.9.10) Fo4 „Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch Christus ein neues und ewiges Leben bekommen. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Schuld auf sich nahm, um uns von unserer Schuld freizusprechen.“ Der Theologe Prof. Thielike sagte einmal: "Gott liebt uns nicht, weil wir so wertvoll sind, sondern, wir sind so wertvoll, weil Gott uns liebt!“
In der Bibel finden wir ergreifende Gottesworte, die uns sagen, wir sind mit ewiger Liebe geliebt. Durch den Propheten Jeremia sagt der Herr: (Jer. 31,3) Fo 5 „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte." Und in Jer. 31, 20 spricht Gott: "Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken. Darum bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss." Mit dem Wort Ephraim ist Gottes Volk angesprochen. Dieses Wort spricht von dem unbegreiflichen Erbarmen Gottes, der sein abtrünniges Volk nicht aufgibt, sondern aus Liebe zu sich bekehrt. Wie tröstlich ist die Gewissheit, dass uns Gott uns allezeit liebt.
Der Apostel Paulus bezeugt diese Gewissheit in Rö-8,38.39 Hfa: Fo 6 "Weil Christus uns so geliebt hat, bin ich ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Himmel noch Hölle oder sonst etwas, können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, bewiesen hat.“
Jeder Mensch auf dieser Erde ist von Gott geliebt. Die Frage ist nur, wie wir auf diese Liebe reagieren. Weil Gott liebt, darum fragte er durch den Propheten Jeremia (31,22): Fo 7 "Wie lange willst du in der Irre gehen, du abtrünnige Tochter?" Das ist die Frage Gottes an alle, die noch fern von Gott leben. Sollte jemand in unserer Mitte sein, der empfindet, er sei Gott abtrünnig geworden, so möge ihn jetzt diese Frage Gottes nicht mehr loslassen. Gott fragt dich: „Wie lange willst du in der Irre gehen? Komm zurück! Ich liebe dich. Ich habe einen Plan für dich. Ich möchte dir das Leben in seiner Fülle geben.“ Gott bietet dir Großes an. Gott will noch mehr für dich tun.
Die zweite Tatsache, die dir Gewissheit auf ewiges Leben gibt lautet:
2. Gott rettet dich – Fo 8
Der Mensch war von Anfang an zur Gemeinschaft mit Gott berufen. Die Bibel sagt: „Gott sprach: lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei ...und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn." Der Mensch ist nicht das höchstentwickelte Säugetier. Er ist kein nackter Affe. Die Bestimmung und Würde des Menschen besteht darin, dass Gott ihn nach seinem Bilde geschaffen hat.
Doch der Mensch trennte sich von Gott. Er wollte in jeder Hinsicht unabhängig, autonom sein. So ging die Gemeinschaft mit Gott verloren. Die Bibel nennt diese Fehlentwicklung Sünde. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob sich die Verneinung Gottes in aktiver Auflehnung oder in passiver Gleichgültigkeit zeigt. Schuld, ganz gleich in welcher Form, trennt von Gott. Gott sagt durch den Propheten Jesaja (Jes.59,2): Fo 9 „Eure Schuld steht wie eine Mauer zwischen euch und Gott. Eure Sünden verdecken ihn, darum hört er euch nicht.“ Ein Sünder kann vor dem heiligen Gott nicht bestehen, denn wer sündigt verstößt gegen Gottes heiliges und gerechtes Gesetz, gegen Gottes Wesen und Charakter .
Die entscheidende Frage lautet: Bin ich ein Sünder? Will ich in Gottes Augen ein Sünder sein? Will ich mich dem Urteil Gottes beugen und es anerkennen? Die meisten Menschen können und wollen keine Sünder sein. Darum bemühen sie sich, rechtschaffen zu leben. Sie versuchen, Gott durch religiöse und karitative Werke zu gefallen. Sie wollen Gottes Gnade verdienen. Andere versuchen, Gott durch geistliche Werke zu gefallen. Sie sagen: Wenn ich nur richtig bereue, richtig glaube und liebe, dann wird Gott mir gnädig sein. Doch dies ist ein frommer Selbstbetrug. Der Abgrund zwischen dem heiligen Gott und uns wird dadurch nicht überbrückt. Die Bibel sagt in Rö. 3,10-12: Fo10 „Es gibt keinen, auch nicht einen, der ohne Sünde ist. Es gibt keinen, der einsichtig ist und nach Gottes Willen fragt. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, kein einziger.“
Warum spricht Gott in dieser Sprache zu uns? Warum dieses harte Urteil? Gott möchte, dass wir unseren verlorenen, heillosen Zustand erkennen und den Retter suchen, der uns befreit. Was für schmerzvolle Erfahrungen muss ein Mensch machen, bis er so von seinem sündigen Zustand überzeugt ist, dass er nicht mehr versucht, sich selbst zu erlösen. Wer versucht, den Himmel durch seine eigenen Werke und durch das Halten der Gebote zu erreichen, versucht Unmögliches.
Wer sich auf seine eigene Gerechtigkeit, seinen Glauben, seine Bußübungen, seine Treue und seinen Gehorsam verlässt, kann keine Gewissheit auf ewiges Leben bekommen. Wir haben nichts, was uns bei Gott empfiehlt. Der Apostel Paulus schrieb an seinen Mitarbeiter Titus in Kap. 2,11; 3,5.7 (Hfa): Fo11 „In Jesus Christus ist Gottes Barmherzigkeit sichtbar geworden, mit der er alle Menschen retten will. Wir haben diese Liebe nicht durch unsere Leistung verdient. Wir sind allein durch seine unverdiente Güte von aller Schuld befreit.“
Das Evangelium führt mich unter das Kreuz Jesu und zeigt mir, dass ich keinen Trost und keine Gerechtigkeit in mir selber habe, sondern nur in Jesus Christus finden kann. Damit kommen wir zur dritten großen Tatsache, die uns Gewissheit auf ewiges Leben gibt. Sie lautet:
3. Gott starb für dich - Fo12
Jesus Christus starb für unsere Schuld. Er versöhnte uns mit Gott. Jesus erfüllte für uns Gottes Gesetz in allen seinen Forderungen. Er erfüllte es nicht nur äußerlich dem Buch-staben nach, sondern vor allem seinem Wesen nach. Als der Sündlose starb er den Tod der Verdammnis. Er überbrückte den Abgrund zwischen uns und Gott.
Der Apostel Paulus schrieb den Christen in Rom (Römer 5,6.18.19) Folie 13: „Als wir noch hilflos der Sünde ausgeliefert waren, ist Christus für uns gottlose Menschen gestorben… Durch die Sünde eines Menschen – Adam – sind alle Menschen In Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen – Christus – haben alle die Chance zu einem neuen Leben mit Gott.“ Das ist die frohe Botschaft des Evangeliums, die uns Gewissheit auf ewiges Leben gibt. Christus hat mit seinem Tod den Preis für unsere Sünde bezahlt. Der Prophet Jesaja hat von dieser Heilstat geweissagt. Er schrieb über den Messias (Jesaja 53,5): Folie 14 „Er ist um unserer Missetat willen verwundet, und um unserer Sünde Willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“
Wohl dir, wenn du mit dem Apostel Paulus bekennen kannst (1. Tim. 1,15): „Denn das ist unumstößlich wahr und gilt für jeden: Jesus Christus ist auf diese Welt gekommen, um uns gottlose Menschen zu retten. Ich selbst bin der schlimmste von ihnen.“ Durch Jesus hat Gott einen Weg bereitet, damit auch der Sündhafteste, der Verachteste, der Bedürftigste zu ihm kommen kann. Wer durch Christus zu Gott kommt, wird nicht hinweg gestoßen. Ein sündiger Mensch, der sich Gott durch Christus anvertraut, bedeutet Gott mehr als die Verehrung der Engel. Die Bibel sagt: „Gott hat uns begnadet in dem Geliebten“, das heißt in Jesus Christus. Der Apostel Paulus sagt in Epheser 1,6.7 Folie 15 „Wir rühmen und preisen Gottes herrliche, unverdiente Güte. Wir haben sie erfahren durch Jesus Christus. Denn durch das Sterben Jesu am Kreuz sind unsere Sünden vergeben. Das verdanken wir allein Gottes unermesslich großer Gnade, mit der uns so reich beschenkt hat.“
Die Heiden meinten, man müsse Gott gnädig stimmen durch irgendein menschliches Handeln und Opfern. Dabei gingen sie so weit, dass sie ihre Erstgeborenen den Götzen opferten. Die Bibel sagt, dass Gott selbst das Opfer gebracht hat, das unsere Schuld sühnt. Gott selbst gab seinen Sohn für uns. Die Bibel sagt: Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit ihm selber. In Jesus Christus hat Gott seine Arme nach uns ausgebreitet. Wenn wir doch nur glauben könnten, dass durch Jesu Sühnopfer alle Sünden vergeben sind! Diese Tatsache wird aber nur für den wirksam, der sie für sich persönlich beansprucht. Wir müssen sie im Glauben annehmen und unser Leben und Sterben darauf gründen. Damit kommen wir zur vierten Tatsache, die uns Gewissheit auf ewiges Leben gibt.
4. Christus gibt dir ewiges Leben. - Folie 16
Die Voraussetzung ist, dass du Jesus als deinen persönlichen Erlöser annimmst. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder beherrscht dich dein Ich, oder Jesus Christus führt dich durch sein Wort, seinen Geist, sein Gebot. Wenn du Gewissheit auf ewiges Leben möchtest, so muss dein Ich sterben. Als Paulus sein Leben Christus übergab, bekannte er (Gal. 2,20): „Ich lebe nicht mehr, sondern Christus lebt in mir.“ Ewiges Leben wird nur der finden, der sein Leben Christus übergibt. Der Gewinn ist unermesslich. Vergebung, Frieden, Liebe und Freude wird dein Herz erfüllen. Wie kann es zu dieser persönlichen Erfahrung kommen? Offenbarung 3,20 gibt die Antwort. Jesus sagt: Folie 17 „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand die Tür auftut, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“
Wie öffnen wir die Tür? Wie nehmen wir Christus in uns auf? Die Bibel sagt: Durch den Glauben. Der Apostel Paulus schrieb an die Christen in Ephesus (3,17): „Dass Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen.“ Und in Epheser 2,4.8 sagt er: Folie 18 „Durch den Glauben an Christus seid ihr dem Tod entrissen und habt einen Platz in Gottes Reich. Denn durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt.“
Lieber Freund, hast du vertrauensvoll angenommen, was Gott in Christus für dich getan hat? Glaubst du von ganzem Herzen, das Christus für dich gestorben ist und er deine vollkommene und einzige Gerechtigkeit vor Gott ist? Die Bibel sagt, dass nur der Mensch ewiges Leben haben kann, dem Gott die Gerechtigkeit seines Sohnes zurechnet, ohne Anrechnung der eigenen Werke. Die Verheißung Gottes sagt (Johannes 6,47) Fo 19: „Wer an mich glaubt, der hat schon jetzt das ewige Leben.“
Liebe Geschwister, es genügt nicht, an das zu glauben, was wir über Jesus Christus hören. Wir müssen an ihn glauben. Der einzige Glaube, der uns helfen kann, ist der Glaube, der Jesus als persönlichen Erlöser annimmt. Das Evangelium sagt in Johannes 1,11.12: „Christus kam in die Welt, aber die Menschen nahmen ihn nicht auf. Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein.“
Wie sehr wünsche ich, dass jeder von euch, Jesus im Glauben aufnimmt. Wie kann das geschehen? Wie kommt Jesus in dein Leben?
Dadurch, dass du ihn bittest, in dein Herz zu kommen, und fest glaubst, dass er dein Glaubensgebet erhört und seine Zusage erfüllt. Ich habe ein Glaubensgebet vorbereitet und bitte Gott, es möge dir helfen, Jesus jetzt als deinen persönlichen Erlöser anzunehmen. Ich lade dich ein, dieses Gebet laut mit mir zu beten. Fo 20
Herr Jesus, ich danke dir, dass du für mich Sünder gestorben bist. Bitte vergib mir meine Schuld. Komm jetzt in mein Herz. Ich kann mich nicht selber retten. Ich kann mir das ewige Leben nicht verdienen. Darum vertraue ich mich dir an. Befreie mich von der Macht des Bösen. Gib mir die Kraft, dir nachzufolgen. Mit allem, was ich bin und habe, will ich dir gehören. Ich nehme dich als meinen Erlöser an und danke dir für das Geschenk des ewigen Lebens.
Lieber Bruder, liebe Schwester, du hast mit deinem Gebet Jesus in dein Leben eingeladen und ihn als deinen persönlichen Erlöser angenommen. Ich bitte dich, vertraue jetzt beständig darauf, dass Gott seine Zusagen halten und in deinem Leben erfüllen wird. Die wichtigste Zusage Gottes steht in 1. Johannes 5,11.12: „Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“
Und nun wollen wir noch kurz die fünfte Tatsache betrachten, die Gewissheit auf ewiges Leben gibt. Sie lautet: Fo 21
5. Christus gibt dir Kraft für ein neues Leben
Wir sind nicht allein gelassen. Wir müssen nicht in unserer menschlichen Schwachheit das neue Leben gestalten. Der auferstandene Christus rüstet uns aus mit Kraft. Er stärkt uns durch seinen Geist. Der Apostel Paulus schrieb den Christen: Fo22 „Ihr sollt erfahren, wie unermesslich groß die Kraft ist, mit der Gott in den Glaubenden wirkt. Ist es doch dieselbe Kraft, mit der er Christus von den Toten auferweckte und ihm den Ehrenplatz zu seiner Rechten gab!“ (Eph. 1,19). Und der Apostel Petrus sagt: „Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt.“ Die Bibelübersetzung „Hfa“ gibt 2. Pt 1,3 so wieder: Fo23 „Alles, was wir brauchen, um ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt, hat uns Christus geschenkt. Denn durch ihn haben wir Gott kennen gelernt, der uns in seiner Macht und Herrlichkeit zu einem neuen Leben berufen hat.“
Wie sieht dieses neue Leben aus? Dieses neue Leben gründet sich nicht auf Gefühle, sondern auf Tatsachen, die Gottes Wort nennt. Das neue Leben besteht nicht in dem, was du tust, sagst oder bist, sondern in dem, was Christus für dich getan hat und wer er für dich vor Gott ist: Dein Versöhner und Hohepriester. Der Apostel Paulus bekannte nach seiner Bekehrung: Christus ist mein Leben. Die Wirklichkeit des neuen Lebens besteht aus folgenden Tatsachen: Fo24
Jesus ist in dein Leben getreten- Deine Sünden sind vergeben - Jesus schenkt dir ewiges Leben - Jesus hilft dir, Gottes Willen zu tun. Dein Leben hat Sinn und Ziel -
Lieber Freund, du kannst Gewissheit auf ewiges Leben haben. Es ist ein Geschenk, das Gott dir durch Christus macht. Nimm dieses Geschenk dankbar an.
Merkvers Fo25



