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„Ich war im Geist am Tag des Herrn.“ 

Offb. 1,10 

1. Von welcher Zeit an war Christus, das Wort, mit dem Vater zusammen?

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.“ Joh. 1,1-2

2. Durch wen sind alle Dinge geschaffen worden?

„und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluss ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat.“ Eph. 3,9 Lu84


3. Durch wen wurde die Welt gemacht?

„Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat.“ Hebr. 1,1-2 EÜ


4. Wie drückt Paulus dieselbe Wahrheit aus?

„In ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.“ Kol. 1,16-17

5. Ist irgend etwas ohne Christus gemacht worden?

„Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.“ Joh. 1,3 EÜ


6. Wurde der Sabbat ‚gemacht‘?

„Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ Mk. 2,27 Lu84


7. Von wem wurde also der Sabbat gemacht?

Von Christus.

Anmerkung. Diese Schlussfolgerung ist unausbleiblich. Wenn alle Dinge von Christus gemacht worden und ohne ihn nichts gemacht wurde, was gemacht worden ist, so folgt, dass der Sabbat von Christus gemacht wurde. Da dies so ist, muss der Sabbat des Herrn Tag sein.

8. Was tat Christus am Anfang – am siebenten Tag?

„Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.“ 1.Mo. 2,2

Anmerkung. Wenn alle Dinge von Jesus Christus gemacht wurden, dann ruhte er mit dem Vater am siebenten Tag von allen seinen Schöpfungsarbeiten.

9. Was tat Gott, nachdem er am siebenten Tag geruht hatte?

„Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.“ 1.Mo. 2,3

Anmerkung. Da dieses Segnen und dieses Heiligen des Sabbats ein Teil von dem Machen oder der Einsetzung dieses Tages waren, wie auch das Ruhen an demselben, so muss jenes ebenfalls von Christus getan worden sein; denn der Sabbat wurde von ihm gemacht.

10. Wieviel Ehre gebührt Christus?

„Ich und der Vater sind eins.“ Joh. 10,30

Anmerkung. Wenn wir nun den Sabbat halten, so ehren wir Christus genauso wie den Vater.

11. Hielt Christus den Sabbat?

„Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.“ Lk. 4,16 „Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.“ Joh. 15,10

12. Wie hielten Christi jünger nach seinem Tod den Sabbat?

„Dann kehrten sie zurück und bereiteten wohlriechende Gewürze und Salben; am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gesetz.“ Lk. 23,56

13. Hielten sie ihn auch nach seiner Himmelfahrt?

„Paulus aber ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbaten mit ihnen aufgrund der Schriften.“ Apg. 17,2; siehe auch Apg. 13,14; 42; 44; 16,13; 18,1-4; 11

14. An welchem Tag war Johannes, wie er sagte, im Geist?

„Ich war im Geist am Tag des Herrn, und ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme, wie von einer Posaune.“ Offb. 1,10

15. Welchen Tag bezeichnet das Gebot als den Tag des Herrn?

„… aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt.“ 2.Mo. 20,10

16. Welcher Geist veranlasste die Propheten zum Schreiben?

„Sie haben nachgeforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist des Christus in ihnen hindeutete, der die für Christus bestimmten Leiden und die darauf folgenden Herrlichkeiten zuvor bezeugte.“ 1. Petr. 1,11

17. Wie nennt der Prophet Jesaja, der durch den Geist Christi Gottes Worte spricht, den Siebenten-Tag-Sabbat?

„Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückh.ltst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des Herrn ehrenwert; wenn du ihn ehrst, so dass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest.“ Jes. 58,13

18. Beansprucht Christus irgendwo in der Heiligen Schrift je einen anderen Tag der Woche als den siebenten als seinen Tag?

Nein.

Anmerkung. Wir brauchen nicht darüber zu spekulieren, welcher Tag des Herrn Tag ist, wenn wir nur das Wort Gottes, wegen dem Johannes auf die Insel Patmos verbannt worden war, als unsern Führer annehmen wollen. Siehe Offb. 1,9

19. An welchem Tag muss also Johannes im Geist gewesen sein, wenn er von einem Tag der Woche spricht?

Am siebenten Tag.

Anmerkung. In der ganzen Bibel wird kein anderer Tag der Woche als sein Tag bezeichnet. In zweiten, dritten und vierten Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung, als der Abfall wie eine Flut hereinbrach, begannen Menschen ohne irgendeine Vollmacht oder irgendein Gebot der Heiligen Schrift, in der Meinung, Christus zu ehren und den Juden, die Christus gekreuzigt hatten, Verachtung zu zeigen, den Sabbat des vierten Gebots zu vernachlässigen und den Tag der Woche, an dem Christus von den Toten auferstand, den ersten Tag, als des ‚Herrn Tag‘ zu ehren, bis der Sabbat schließlich beinahe ganz aus den Augen verloren war und der Sonntag ziemlich allgemein seine Stelle eingenommen hatte. Aber im göttlichen und unveränderlichen Gesetz war nicht mehr Bevollmächtigung zu dieser Veränderung vorhanden wie für andere Irrtümer und Veränderungen, die sich während derselben Zeit in die christliche Kirche einschlichen, wie z. B. die Enthaltung vom Fleischessen am Freitag zu Ehren der Kreuzigung; die Anbetung der Jungfrau Maria; die Messe; das Fegefeuer; der Ablasshandel; das Beten für die Toten; die Heiligenanbetung und die menschliche Stellvertreterschaft Christi. Für keine dieser Veränderungen war Autorität vorhanden. Alle kamen infolge des Abfalls auf. Die Bibel kennt nur einen wahren und lebendigen Gott, einen Gesetzgeber, einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, einen Herrn und Heiland Jesus Christus, einen Leib, einen Geist, eine Hoffnung, einen Glauben, eine Taufe und einen Sabbat. Siehe Jer. 10,10-12; Offb. 14,6-7; 1.Tim. 2,5; Eph. 4,4-6; 2.Mo. 20,8-11



Weitere Bibelthemen:

9Bibelstudie Teil 9: Der Sabbat
9.1Die Einsetzung des Sabbats
9.2Das Gedächtnis Gottes
9.3Die Gründe für das Halten des Sabbats
9.4Die Art und Weise der Sabbatfeier
9.5Christus und der Sabbat
9.6Der Sabbat im Neuen Testament
9.7Die Veränderung des Sabbats
9.8Das Siegel Gottes und das Mahlzeichen des Abfalls
9.9Des Herrn Tag
9.10Wandeln, wie er gewandelt hat
9.11Der Sabbat in der Geschichte
9.12Sabbatreform
Quellenverzeichnis:

  • Bibellesungen für den Familienkreis. Ein Studium der Bibel nach Gegenständen, systematisch geordnet für öffentlichen und privaten Gebrauch ; enthält 200 Lesungen, in denen beinahe 4000 Fragen über wichtige religiöse gegenstände beantwortet werden. Von einer großen Anzahl Bibelforschern ausgearbeitet (1923). neue, umgearb. und verm. Aufl. Brookfield, Ill. [u.a.]: Pacific Press.