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An den Gerichtsverhandlungen wird deutlich, was es bedeutet, ein Schafshirte zu sein, Jesus gibt nicht nur den Befehl, Hirte zu sein, sondern zeigt auch gerade in diesem (ungerechten) Prozess, was es bedeutet, für Jesus zu leiden.

Joh. 21,15-17 "Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe! Er spricht zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Wiederum spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Er spricht zu ihm: Hüte meine Schafe! 17 Und das dritte Mal fragt er ihn: Simon, Sohn des Jonas, hast du mich lieb? Da wurde Petrus traurig, dass er ihn das dritte Mal fragte: Hast du mich lieb?, und er sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!"
Auch in 1.Petr. 5 wird erklärt, was es bedeutet, ein Hirte Gottes zu sein.
Num 27:17: "17 der vor ihnen aus- und einzieht und sie aus- und einführt, damit die Gemeinde des HERRN nicht sei wie Schafe, die keinen Hirten haben!" Siehe auch Hesekiel 34 und Psalm 23.
Ps 23:1: "1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln."

Die 7 Gerichtsverhandlungen Jesu

"Der Heiland wurde um Mitternacht in Gethsemane ergriffen, hin- und hergeschleppt zwischen Palast und Gerichtshaus, zweimal vor die Priester gestellt, zweimal vor den Hohen Rat, zweimal vor Pilatus und einmal vor Herodes; er wurde verhöhnt, gegeißelt, verurteilt und dann, mit der Bürde des Kreuzes belastet, unter dem Wehklagen der Töchter Jerusalems und dem Johlen des Volkshaufens zur Kreuzigungsstätte geführt." LJ 761.1

Jesu Verhöre vor der Kreuzigung:

1. Verhör: Vor Hannas dem Priester (Joh. 18,13)​

Hannas war der Schwiegervarter des Hohepriesters Kaiphas (Joh. 18,13-23)
Hannas schickt ihn zu Kaiphas (Joh. 18,24)

 

2. Verhör: Vor Kaiphas dem Hohepriester (Joh. 18,24-27) 

Mt. 25:57; 59-68; Mk. 14:53; 55-65; Lk. 22:54; 63-65; Joh. 18:24;
Jesus wird von Kaiphas zum Richthaus (Pilatus) geführt. (Joh. 18,28);

3.Verhör: Vor dem Sanhedrin

Mt. 27:1; Mk. 15:1; Lk. 22:66-71

4. Verhör: Vor Pilatus (Joh. 18,29)

Joh. 18:28-38;
Pilatus schickt Jesus zu den Juden, dass sie ihn verurteilen mögen. Die Juden hatten aber nicht das recht, jemand zu töten (Joh.18,33)

5. Verhör: Vor Herodes

Lk. 23,6-12
(Nach Lukas 23,1-12) wird Jesus noch zu Herodes geschickt und dort verhört. Herodes schickt ihn jedoch wieder zu Pilatus.

6. Verhör: Pilatus verhört ihn nochmals (2)

Joh.18:39-19:6
Pilatus hatte Angst, da die Juden sagten, Jesus würde Blasphemie betreiben. (Er wäre der Sohn Gottes)
Mt. 27,15-23; Mk. 15,6-14; Lk. 23,13-22: Joh. 18,39-19,6

 

7. Der Hohe Priester, dem Rat der Sanhedrin und den Juden. Sie wollten Jesus tot haben

Joh. 19,6-7 "6 Als ihn nun die obersten Priester und die Diener sahen, schrien sie und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn! Denn ich finde keine Schuld an ihm. 7 Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach unserem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat!"
In dieser letzten Auseinandersetzung setzten sich die jüdischen Führer und da Volk durch.Im letzten Versuch versuchte Pilatus Barnabas zu kreuzigen und Jesus zu befreien, aber ohne Erfolg.
Joh. 19,15-16 hält das letzte, auszführende Gerichtsurteil fest.

Jesu Verhoer -

Die 7 Verhöre Jesu - Bildquelle: KI- Gemini.

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