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Als die vier Lebewesen sangen: „Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige,“ da beschrieben sie Gott als den, „der da war und der da ist und der da kommt.“ Offb. 4,8.

Einige Ausleger haben angenommen, dass der Ausdruck: „den, der da kommt,“ übersetzt werden sollte: „den, der sein wird,“ als wenn die ganze Phrase zu lesen sei: „Den, der war, und ist, und sein wird.“ Sie verstehen den Ausdruck einfach in der Bedeutung, dass Gott ewig ist; Er hat immer existiert, Er existiert jetzt, und Er wird es immer tun.

Ohne Zweifel ist Gott ewig. Vers 9 spricht in der Tat von ihm, „der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Aber in der Phrase, über die wir gerade sprechen, ist seine Ewigkeit einbegriffen in dem Worte „der ist.“ Der griechische Ausdruck, der mit diesem Wort übersetzt ist, ist gleichbedeutend dem Namen, den Gott für sich selbst erwählt hatte am brennenden Busch, als er sich selbst dem Mose bekannt machte als „ICH WERDE SEIN.“ 2.Mose 3,14.

Die griechische Sprache hat eigene Worte für die Aussage: „den, der sein wird,“ geradeso wie im Deutschen. Aber in Offb. 4,8, dem Vers, den wir gerade besprechen, gebrauchen die Lebewesen diese Worte nicht. Statt dessen benutzen sie griechische Worte, die die Bedeutung haben: „den .. der da kommt,“ oder einfacher übersetzt: derjenige, der kommt.

Professor Marvin Vincent hat diesen Punkt klar gemacht durch seine weit benutzten „Word Studies in the New Testament.“ Indem er die King James Version zitiert, sagt er:

„Welcher kommt (ho erchomenos) … Dies ist nicht gleichbedeutend mit „der sein wird;“ d.h. der Autor beabsichtigt nicht, die ab­strakte Existenz Gottes zu beschreiben, wie er die Zukunft nicht weniger als die Vergangenheit und Gegenwart erfüllt. Wenn dies seine Meinung gewesen wäre, würde er geschrieben haben: „ho esome­nos, welches sein wird …“ Der Name betont nicht so sehr Gottes abstrakte Existenz, wie es sein permanentes Bundesverhältnis zu seinem Volke tut.“

Ähnliches geschieht zweimal in Offb. 1, Vers 4 sagt: „Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und DER DA KOMMT,“ Vers 8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und DER DA KOMMT, der Allmächtige.“

Auf diese Weise spricht die Offenbarung dreimal (1,4; 8; 4,8) von Gott als dem, der da kommt, als DEM KOMMENDEN. Es wird uns gut tun, wenn wir von IHM in dieser Weise denken.

Eine Mutter kennt den Unterschied zwischen einem Kind, das kommt, sagen wir, aus dem Sandkasten, sobald es gerufen wird, und dem Kind, das hereingezerrt werden muss. Die Bibel sagt, dass GOTT KOMMT, wenn wir IHN nötig haben.

In der Tat, Gott wartet nicht einmal, bis wir ihn rufen. Indem er weiß, dass wir Probleme haben, kommt er und sieht nach uns. Er ergreift die Initiative zu unserer Errettung. „Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden.“ 1.Joh. 4,10.

Der „Kommende Gott“ im AT

Als Gott die Verkündigung der Zehn Gebote auf dem Berge Sinai vorbereitete, sagte er zu Mose: „Siehe, ich will zu dir kommen in einer dichten Wolke.“ 2.Mo. 19,9, Er wollte es wissen lassen: Wenn sein Volk besondere Unterweisung über Recht und Unrecht braucht, würde er tatsächlich zum Berg Sinai kommen und sie unterweisen.

Als er die Israeliten bat, Zentren der Anbetung zu errichten, wo immer sie auch reisen würden, versprach er ihnen: „An jedem Ort, … will ich zu dir kommen und dich segnen.“ 2.Mo. 20,24. Viele antike Religionen lehrten, dass ihre Götter auf bestimmte örtliche Gebiete oder einzelne Nationen beschränkt seien. Aber Gott will, dass sein Volk weiß: Wo immer wir seine Gemeinschaft im Gebet suchen, kommt er und segnet uns.

Der Prophet Hosea zeigt an, dass Gott mit heilender Gnade kommt, wenn immer wir unsere Sünden bekennen und die Gewissheit der Vergebung bedürfen. „Da es noch Zeit ist, den Herrn zu suchen, damit er endlich kommt und Gerechtigkeit (oder Heil) über euch regnen lässt,“ Hos. 10,12, H.Menge, Und wiederum Kap. 6,3: „Er wird … zu uns kommen wie ein Regen, wie ein Spätregen, der das Land feuchtet.“

Gott bei dem zweiten Kommen

Einige Christen, die von Herzen an die Wiederkunft Christi glauben, haben nicht erwartet, dass Gott der Vater mit seinem Sohn kommen wird. Wir berührten diese Frage kurz auf Seite 63. Die Schlussfolgerung scheint zu sein: Ja, ER wird mit Jesus kommen.

In Offb. 6,16, auf dem Höhepunkt des sechsten Siegels, flehen die Gottlosen die Berge und Felsen an: „fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes.“ Wir haben bereits gelernt, daß der Eine, „der auf dem Thron sitzt,“ Gott der Vater ist. Siehe Seite 143 (Hyperlink),

Psalm 50,3-6 beschreibt das Ende der Welt, wenn Gott in Feuerflam­men und großem Sturm kommen wird und sein Volk errettet von allen seinen Feinden:

„Unser Gott kommt und schweigt nicht. / fressendes Feuer geht vor ihm her / und um ihn her ein mächtiges Wetter. / Er ruft Himmel und Erde zu, dass er sein Volk richten wolle: / ‚Versammelt mir meine Heiligen, / die den Bund mit mir schlossen beim Opfer.‘ / Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkünden; / denn Gott selbst ist Richter.“

Vielleicht helfen uns diese Texte, die zeitweilige „Stille im Himmel“ zu verstehen, die bei der Eröffnung des siebenten Siegels eintreten wird: „Und als das Lamm das siebente Siegel auftat, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.“ Offb. 8,1.

Wenn Jesus in der „Luft“ (1.Thess. 4,17) ist, gerade über der Erde zu dieser Zeit, und „alle Engel mit ihm“ auf dieser Erde (Mt. 25,31), und wenn der Vater in den Wolken ist und IHN begleitet, wer ist dann noch im Himmel? In dem Augenblick wird das Singen aufgehört haben und des Himmels Thronsaal ist mit Stille erfüllt.

Jesus und der Heilige Geist als kommende.

Als ein Armee-Offizier Jesus bat, seinen gelähmten Diener zu heilen, antwortete Jesus so­gleich: „Ich will kommen und ihn gesund machen,“ Mt. 8,7. Als ein Synagogen-Vorsteher Jesus bat, seine todkranke zwölfjährige Toch­ter zu heilen, machte Jesus sich sofort auf den Weg zu seinem Hause. Lk. 8,40-56, Seine Worte und sein Verhalten haben symbolische Bedeu­tung. Die Bibel stellt auch Jesus dar als einen Kommenden.

Das jüdische Volk, das lange nach dem Messias Ausschau gehalten hatte, fragte ihn: „Bist du es, der da kommen soll?“ Mt.11,3. Eine Frau aus Samarien, die mit ihm über den kommenden Messias sprach, hörte aus seinem Munde die Worte: „Ich bin’s, der mit dir redet.“ Joh. 4,26. Bei einer anderen Gelegenheit sagte er von sich selbst: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Lk. 19,10. Und bei einer anderen Gelegenheit: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ Joh. 10,10. „Er kam in sein Eigentum.“ Joh.1.11.

Wie der Vater war auch Jesus ein Kommender. Und, natürlich, ist er es noch. Im Hinblick auf seine Wiederkunft sagte er beim letzten Abendmahl: “ … will ich wiederkommen.“ Joh.14,3.

Es ist gut zu wissen, dass Jesus gekommen ist und dass er wiederkom­men wird. Aber was geschieht in der Zwischenzeit? Kommt er, wenn wir ihn jetzt brauchen?

Beim letzten Abendmahl, nachdem er versprochen hatte, dass er wiederkommen werde, sprach Jesus über die Zwischenzeit. Er sagte: „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.“ Dann erwähnte er seinen Vater und fügte hinzu: „WIR werden zu ihm kommen.“ Joh. 14,18; 23.

Dies ist ein wunderberer Gedanke; aber Jesus und sein Vater sind droben im Himmel, wo Johannes sie sah! Wie kann solches geschehen?

Jesus erklärte es: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit.“ Joh. 14,16-17. „Der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren.“ Vers 26. Jesus meinte, dass er und der Vater den Heili­gen Geist senden würden als ihren Repräsentanten, und dass in dieser Weise, vor dem wirklichen zweiten Kommen, ER und Gott beständig zu uns kommen.

Wenn der Heilige Geist“ zu uns kommt, tut er gerade die Dinge, von denen die Bibel sagt, dass Gott und Jesus sie für uns tun. Der Heilige Geist LEHRT uns und LEITET uns in die Wahrheit hinein und erhält uns darin. Er überzeugt uns von der Sünde und von unserer Not, Gerechtigkeit zu erlangen. Joh. 16,8. Er vermittelt auch für uns. Röm. 8,26.

Jesus nannte den Heiligen Geist den Beistand (Schlachter-Übers.) oder den Tröster. Tatsächlich nennt Jesus ihn in Joh. 14,16 „EINEN ANDEREN TRÖSTER,“ damit bezeichnete er einen anderen Tröster zusätzlich zu seiner eigenen Person. Das zugrundeliegende griechische Wort lautet „parakletos:“ „Eine Person, die jemanden zu Hilfe kommt.“ In 1.Joh. 2,1 wird Jesus unser Fürsprecher genannt: Eine Person, die zur Hilfe gerufen wird, um jemandem in einem Ge­richtsverfahren beizustehen. Das griechische Wort ist wieder „pere­kletos,“ Paraklet. Jesus ist unser Peraklet, die besondere Person, die wir eingeladen sind, zur Hilfe zu rufen, wenn immer wir Hilfe brauchen. Der Heilige Geist ist ein ANDERER Paraklet, den wir auch um Hilfe anrufen können.

Während Jesus und der Vater für uns im himmlischen Heiligtum die­nen, dient der Heilige Geist unter uns hier auf der Erde. Er wohnt unter uns. In einer geheimnisvollen Weise wohnt er sogar in uns. 1.Kor. 6,19.

Der Heilige Geist, die dritte Person der Gottheit, ist ein Gott, der kommt; ein Gott, der kommt, um zu bleiben. Die Verfasserin von „Das Leben Jesu“ sagt es so:

„Überall und zu allen Zeiten, in allen Kümmernissen und Glau­bensnöten, wenn der Ausblick dunkel erscheint und die Zukunft verwirrend und wir uns hilflos und allein fühlen, wird Gott den Tröster, den Heiligen Geist, senden als Antwort auf unsere Gebete. Die Verhältnisse mögen uns von allen Freunden trennen, nichts aber, kein besonderer Umstand, keine Entfernung, vermag uns von dem himmlischen Tröster zu scheiden. Wo immer wir sind, wo immer wir hingehen, er ist uns stets zur Seite, um uns zu stützen und zu kräftigen, um uns beizustehen und zu ermutigen.“ Saatkorn­-Verlag, Hamb, Seite 668.

Viele Christen finden, um uns zu erinnern, dass Gott eifrig danach verlangt, überall und immer bei uns zu sein, ist es eine Hilfe, wenn wir häufig inne-halten an bestimmten Orten, um unsere Gedächtnis­-Batterien wieder aufzuladen. Wir brauchen regelmäßige Pausen, um mit IHM zu sprechen und über seine Verheißungen nachzudenken.

Hast du regelmäßige Zeiten und Orte zum Gebet? An der Seite deines Bettes oder im Wohnzimmer oder in der Küche kann solch ein Ort sein. Gott sagt in 2. Mose 20,24: „An jedem Ort,“ wo du mich anbetest, „da will ich zu dir kommen und dich segnen.“

Aber sei nicht in Eile, wenn du hinein kommst und wieder heraus gehst zu deinem besonderen Audienz-Ort, so dass du nicht einmal Seine Gegenwart erkennst. Eile nicht mit deinen Ängsten und Zweifeln wieder davon. Mach eine Pause, bis du wieder weißt, dass ER mit dir ist und dir helfen und dich leiten wird.

„Was aber offenbart ist, das gilt uns und unseren Kindern ewig­lich.“ 5.Mo. 29,28. Gott kommt auch zu Kindern. Die Verheißung des Heiligen Geistes, sagt Petrus, gilt „euch und euren Kindern. Apg. 2,39. Die Worte aus Joh. 14,18 sind besonders für Kinder, wenn sie sich verlassen und allein fühlen: „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.“

Es ist eines der vorherrschenden Themen in der Botschaft der Offen­barung für dich und für jedes Glied deiner Familie: Gott ist nicht ferne von unseren täglichen Bedürfnissen. Sogar in dem Kapitel, das IHN darstellt auf seinem Thron in des Himmels Kosmischen Befehls­zentrum, wird er uns von den vier Lebewesen bekanntgemacht als der Gott, der da kommt.

GOTT SORGT.

Quellenverzeichhnis
  • Gott Sorgt. Band 2. Die Botschaft der Offenbarung für Dich und Deine Familie. Von C. Mervyn Maxwell Ph. D. Originaltitel: GOD CARES, Vol. 2. Copyright für die Übersetzung, Advent-Verlag Kratlingen, CH-3704 Kratlingen, Schweiz. Mit freundlicher genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Website: Advent-Verlag Schweiz.

  • Weitere Beiträge
C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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