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Niemand kann Offb. 4 lesen, ohne die Botschaft zu empfangen: Wie verwirrt uns auch die Dinge hier auf unserem Plane­ten, der mit Schwierigkeiten überhäuft ist, erscheinen mögen, es ist wirklich EINER da, der die Aufsicht führtl

Als wir im Buche Daniel lasen, bekamen wir die gleiche Gewissheit:

„… dass der Höchste Gewalt hat über die Königreiche der Menschen, …“ Dan. 4,22, „Aber es ist ein Gott im Himmel.“ Dan. 2,28,

In der Vision, Kap. 7,9-10, von den wilden Tieren und dem Gericht sah Daniel einen Thron, auf den sich „einer, der uralt war, setzte.“ Nun war es Johannes, der solches sehen durfte: “ … siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel… Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. “ Offb. 4,1-2. Es war gut von Gott, die Tür zu öffnen und Johannes zu bitten (1,11), uns zu sagen, was er sah. Gott tat dies sowohl zur Ermutigung des Johannes als auch zu unserer eigenen.

Andere die Gottes Thron gesehen haben

Außer Daniel und Johannes hat Gott auch andere Menschen seinen Thron sehen lassen. Im AT sahen die Propheten Jesaja, Micha und Hesekiel ihn; im NT waren es Stephanus und Paulus. Jesaja berichtet von seiner Vision: Ich sah „den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron.“ Beim Thron sah Jesaja Serafim mit sechs Flügeln, die sangen: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth.“ Der Anblick führte den Propheten zu einem tiefen Bewusstsein seiner Sünden. Jes. 6,1-5.

Dem Jesaja war Gottes Thron ein sehr heiliger Ort.

Dem Propheten Hesekiel war der Thron Gottes ein Platz, von dem große Macht und Autorität ausgeht. Er war von diesem Erlebnis sehr beeindruckt und berichtet von glühenden Kohlen und Fackeln und überna­türlichen Rädern und sich emporschwingenden Lebewesen und einem leuch­tenden Regenbogen und schreibt: „So war die Herrlichkeit des Herrn anzusehen.“ Siehe Hes. 1,28.

Dem Stephanus, einem der ersten sieben Gehilfen der Apostel, schien Gottes Thron ein sehr freundlicher Ort zu sein. Es wurde ihm erlaubt, den Thron Gottes zu sehen, ehe er Augenblicke später sein Leben hingab als erster christlicher Märtyrer. Er freute sich sehr, Jesus dort zu sehen und rief sehr ermutigt seinen Verfolgern zu: „Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.“ Apg. 7,56. So sah es auch Johannes: Gott auf seinem Thron und Jesus an seiner Seite, zu der Zeit, als die Gemeinde in großen Nöten war.

Das gläserne Meer

Vor dem Thron Gottes sah Johannes „wie ein gläser­nes Meer,“ Offb. 4,6. Vielleicht war es aus etwas, was wir Glas nen­nen, oder aus anderem Material, das wie Glas reflektierte. Johannes hatte oft den Sonnenuntergang gesehen, der das Mittelmeer in ein Meer von Feuer zu verwandeln schien.

Das gläserne Meer im Himmel reflektiert zweifellos die „Jaspis­ und Sarder“ Brillanz von IHM, der auf dem Thron sitzt und die strah­lende Helligkeit des Regenbogens und die leuchtenden Blitze der Engel, die kamen und gingen. Ich hoffe, dass ich eines Tages an jenem Meer stehen darf. Ich hoffe, auch du wirst dort stehen. Gott hat uns diese Möglichkeit angeboten. Offb. 7,9; 15,2.

Die vierundzwanzig Ältesten

Am gläsernen Meer und sehr nahe am Thron sah Johannes: „Vierundzwanzig Älteste“ sitzen auf „vierund­zwanzig Thronen.“ Die Zahl vierundzwanzig erinnert uns an vierundzwanzig Gruppen, in die König David die Prie­ster zur Zeit des AT eingeteilt hatte. 1.Chron. 24,18. Johannes wurden diese Ältesten als Priester dargestellt, die „goldene Schalen voll Räucherwerk“ darbringen, wenn die Gläubigen beten: „Das sind die Gebete der Heiligen,“ Offb. 5,8,

Die engl. King James Version lässt die vierundzwanzig Ältesten sagen: „Du hast UNS für Gott erlöst durch dein Blut aus jeder … Nation; und hast UNS zu Priestern gemacht,“ Diese Übersetzung leitet zu der Annahme, dass die Ältesten menschliche Wesen sind, die von Gott erwählt wurden aus den Personen, die Gott auferweckte, als Jesus auferstand. Viele treue Gläubige sind auferweckt worden am Auferstehungstag Jesu, und scheinbar hat Jesus sie mit zum Himmel genommen. Siehe Mt. 27,51-53; Eph. 4,8.

Bibellehrer stimmen jedoch darin überein, dass die vierundzwanzig Ältesten tatsächlich sagten, dass Christus MENSCHEN (nicht „uns“) erlöste und dass Christus SIE (nicht „uns) zu Priestern für Gott ge­macht hat. Die griechischen Manuscripte der Offenbarung unterstützen diese Lesart, und auch die modernen Übersetzungen,

Aber wenn auch die vierundzwanzig Ältesten keine erlösten Menschen sind, so sind sie dennoch unsere Freunde. Sie unterstützen uns in unseren Gebeten. Johannes sah, wie sie symbolisch Weihrauch darbrin­gen, wenn wir beten. Dafür sollten wir sehr dankbar sein.

Die vier Lebewesen

Bei den vier Seiten des Thrones, innerhalb des Kreises, den die Ältesten bildeten, sah Johannes „vier himmlische Gestalten,“ ungleich denen, die er bisher gesehen hatte.

Er hatte jedoch schon vorher von ihnen gelesen. Sie sind dieselben Lebewesen, von denen Jesaja berichtete, die nahe am Thron waren und sangen: „Heilig, heilig, heilig.“ Jesaja nannte sie Serafim. Er erin­nerte sich daran, dass jedes sechs Flügel hatte. Jes. 6,

Hesekiel sah sie auch in seinen Visionen vom Thron. In Kap. 1 nennt er sie „Gestalten; die waren anzusehen wie Menschen.“ Aber in Kap. 10 nennt er sie Cherubim (die hebr. Mehrzahl für Cherub). Dem Hesekiel schien jede der Gestalten vier Flügel und vier Angesich­ter zu haben: Mensch, Löwe, Stier und Adler. Hes.1,6; 10, Jedes der vier Lebewesen war nahe beim Thron und mit einem Rad verbunden, das voll Augen zu sein schien. Wohin Gott wollte, da gingen die Cheru­bim hin, geradewegs wie ein Pfeil und mit Lichtgeschwindigkeit.

Als Johannes die Serafim oder Cherubim oder Lebewesen sah, dachte er, ebenso wie Jesaja, dass sie sechs Flügel hätten. Ungleich Hesekiel, dachte er, dass jedes der Lebewesen nur ein Angesicht habe. Aber die vier Angesichter, die er sah, waren dieselben, die Hesekiel gesehen hatte: Die Gesichter eines Menschen, eines Löwen, eines Stieres, eines Adlers. Johannes sah keine Räder voll Augen; ihm schienen die Lebewesen selbst „außen und innen voller Augen“ zu sein. Offb. 4,8.

Wie dem auch sei, die Gestalt der Lebewesen war wahrscheinlich symbolisch. (In dieser gleichen Vision war Jesus dargestellt als Löwe und auch als Lamm, der gleichzeitig Macht und Sanftmut symboli­siert.) Das menschliche Angesicht symbolisiert vermutlich die Intelli­genz der Lebewesen; das Löwen-Gesicht ihre Stärke; das Gesicht des Stieres ihre Willigkeit zum Dienst; das Adler-Gesicht ihre Schnellig­keit und ihr Wahrnehmungsvermögen.

Wie Jesaja, hörte auch Johannes die vier Lebewesen singen: „Heilig, heilig, heilig.“ In der Tat, Johannes sagt: „Sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt,“ Offb, 4,8. Mit ihren zahlreichen Augen und ihrem übernatürlichen Sehvermögen sahen die Lebewesen beständig herrliche Dinge überall im Universum, und sie loben Gott dafür – für all die herrlichen Dinge, die sie sehen, eins nach dem andern.

Wenn jemand in einem Quartett gesungen hat, weiß er, welch eine Freude das sein kann. Welch ein Vorrecht muss es sein, zum Quartett der Lebewesen zu gehören! Welch eine Ehre, an der Zentralstelle aller Dinge, nahe bei Gott zu leben und seine Güte Tag und Nacht zu erleben, Es ist ganz natürlich, dass sie singen wollen!

Gewiss meinte Johannes nicht, dass sie genau die gleichen Worte wieder und wieder singen! In den beiden Kapiteln, die wir jetzt be­trachten, singen sie andere Worte und sprechen auch das „AMEN,“ In Kap. 6 werden wir entdecken, dass sie einen aktiven Anteil daran neh­men, dass Johannes die sieben Siegel versteht. Und so geht es weiter, Gott zu loben, ist eine Freude für sie. Sie sehen so viel schönes und Gutes im Universum, von dem sie singen können,

Satan war einst ein solches „Lebewesen“

Aus Hes. 28 erfahren wir, dass zu einer Zeit einer der ursprünglichen Cherubim oder ein Lebewesen, aus seiner Stellung entfernt werden musste und von Gottes Thron vertrieben wurde. Ohne Zweifel war diese bevorrechtete Person LUCIFER, der Lichtträger. Siehe Jes. 14,12. Ehe er sich selbst zu einem Satan machte, diente er als ein Cherub:

„Du warst ein gesalbter schirmender Cherub: ich hatte dich dazu bestellt; auf dem heiligen Götterberge (Luther: Berg Gottes) weil­test du, inmitten feuriger Steine wandeltest du, Unsträflich warst du in all deinem Tun vom Tage deiner Erschaffung an, bis Verschul­dung an dir gefunden wurde … Dein Sinn war hochfahrend geworden infolge deiner Schönheit, und du hattest deine Weisheit außer acht gelassen um deines Glanzes willen; darum schleuderte ich dich auf die Erde hinab und gab dich vor Königen hin, damit sie eine Augen­weide an dir hätten,“ Hes. 28,14-15; 17. H.Menge.

Es ist schwierig, sich vorzustellen, warum ein so hoch bevorrech­tetes Wesen des Himmels wunderbares Glück so leichtfertig aufgibt. Aber UNS ist das Vorrecht angeboten worden, dass wir uns eines Tages der wunderbaren Glückseligkeit des Himmels erfreuen. Lasst uns sicher sein, dass wir es nicht leichtfertig verachten!

Er, der auf dem Thron sitzt

Johannes war an den vierundzwanzig Älte­sten und den vier Lebewesen interessiert, wie auch wir. Aber er ver­merkt, dass das Hauptziel ihrer Gedanken, wie auch der seinigen, die Person war, die auf dem Thron saß. Er war der Schöpfer des Universums. Er war der eigentliche Mittelpunkt. Er war Gott,

Und er leitet alle Dinge. Ein Dutzend Mal oder mehr ( in Kap, 4, 5, 6, 7, 20, 21) beschreibt Johannes Gott als den, „der auf dem Thron sitzt.“ 5,13, Auf DEM Thron, Auf dem Thron, der wirklich ein Thron ist.

Indem wir hinter Johannes stehen und intensiv über seine Schulter schauen, wissen wir, dass wir nicht ins Weiße Haus schauen oder in den Kremel oder in den Buckingham Palast! Über Fernsehen haben wir die Schaltstelle gesehen, die Raumschiffe zum Mond dirigierte und „Space Shuttles“ zurück zur Erde führte, Aber die Kosmische Schaltzen­trale (wie wir Gottes Thronsaal nennen mögen) leitet die Galaxien, Hunderte Milliarden von ihnen, und jede von ihnen eine Insel des Universums,

Die Myriaden von Engeln

Johannes dachte, er hörte Donner, als Gott und die Lebewesen sprachen, Offb, 4,5; 6,1. Er sah Blitze, als Engel dahineilten, um Gottes liebevolle Aufträge zu erfüllen. Hebr, 1,7. Aber wohin sendet Gott seine Engel? Und während wir diese Frage stel­len, ist hier noch eine weitere: Wenn am Throne Gottes solch eine emsige Tätigkeit während aller Zeit geschieht, wie können dann unsere schwachen Gebete zu IHM durchdringen? Wie können sogar unsere ängstlichen Notrufe zu IHM gelangen?

Die wunderbare Antwort lautet: In der Zeit des Sünden-Notstandes sind alle Kräfte des Himmels auf unsere Bedürfnisse konzentriert. Die Aktivitäten am Throne Gottes entfernen Gott nicht von uns, Es ist alles von Gott gelenkt für uns und um unseretwillen,

Gott leitet alle Geschehnisse lm Universum so, dass sie uns dienen.

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Röm. 8,28.

Er hat sogar sich selbst und seinen Sohn für uns eingesetzt:

„Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“ Röm. 8,32.

Er hat auch die Engel für uns zum Dienst bestimmt:

„Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen,“ Hebr. 1,14.

Die Lebewesen um Gottes Thron finden ihre größte Freude dar in, daß sie Gottes Liebe zu uns sehen – und unsere willige Erwiderung seiner Liebe: „So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über EINEN Sünder, der Buße tut.“ Lk. 15,10. Der Gedanke, der das Entzücken des Himmels hervorrief in Offb. 5,9-10, war: Chri­stus wurde „geschlachtet“ für „Menschen,“ dass ER sie „erkaufte“, so dass sie – du und ich – eines Tages „herrschen“ können „auf Erden,“ Wie selbstlos handelt das Universum zu unserem Besten.

Der Dienst der Engel

Wir würden alle glücklicher sein und uns besser fühlen, wenn wir mehr daran dächten, was die Engel für uns tun. Durch die ganze Bibel hindurch werden die Engel dargestellt als solche, die an unseren Anliegen interessiert sind. Jakob, z.B. sah Engel zwischen Himmel und Erde hinaufsteigen und herabsteigen (1.Mo. 28,12), Engel brachten Elia Speise (1.Kön. 19,5), vernichteten eine große Armee (2.Kön. 19,35), und sie retteten Daniel in dem Graben vor den hungrigen Löwen (Dan. 6,22), Ein Engel versprach dem Priester Zacha­rias einen Sohn (Lk. 1,13), Engel sangen, als Jesus geboren wurde (Lk. 2,13) , sie stärkten IHN auf dem Berg der Versuchung (Mt. 4,11), und sie rollten den Stein von seinem Grabe hinweg (Mt. 28,2). Sie öffneten dem Petrus die Gefängnistore (Apg. 5,19) und sie standen dem Paulus bei in einem schweren Seesturm (Apg. 27,23). Sie ermutigten auch Nicht-Christen in biblischer Zeit, nach dem Evangelium zu fragen (Apg. 10, 1-7).

Engel begleiten auch uns noch.

„Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.“ Ps. 34,8.

Ich muss bekennen, dass ich oft meinen Engel vergesse. Wie viel verliere ich damit! Aber manchmal, wenn ich fahre, denke ich an ihn als den, der neben mir zur Seite sitzt. Ich spreche zu ihm – um mir seine Gegenwart bewusst zu machen. C. M. Maxwell bekennt: „Einmal oder zweimal, als ich mich alleine auf eine Reise begab, habe ich die Tür zum Beifahrersitz geöffnet, als ob ich ihn einließe.“

Vergiss auch nicht, dass Engel beauftragt sind, sich um Jungen und Mädchen zu kümmern, Jesus, der wohl bekannt war mit solchen himm­lischen Anliegen, sagte einmal:

„Sehet zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.“ Mt. 18,10.

Sage deinen Kindern, dass ihre Engel einen direkten Zugang zum Throne Gottes haben, dass sie durch die offene Tür fliegen können, wenn immer sie Hilfe brauchen.

„Von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner:“ (Offb. 4,5),

indem Gott seine Engel beauftragt, uns zu helfen, und sie hinwegeilen, um uns zu helfen, und wenn sie zurückkommen, um Gott unsere Gebete zu bringen und unsere Dankbarkeit zu übermitteln.

Der Regenbogen der Verheißung

Über dem Thron sah Johannes einen „Regenbogen,“ einer, in dem die grünen oder „Smaragd“-Wellenlängen dominierten. Die Bibel sagt, dass in der Frühgeschichte unserer Erde, als Noah Gott dankte für die Errettung seiner Familie in der großen Flut, zeigte Gott ihm einen Regenbogen am Himmel. Gott erklärte ihm, dass dies das Zeichen seines Bundes ist: Niemals wieder wird er eine weltweite Flut senden. Siehe 1.Mo. 9.

Ein Bund ist eine Verheißung. Der Regenbogen über dem Thron erin­nert uns daran, dass unser himmlischer Vater uns Verheißungen gibt und sie auch erfüllt. Er ist niemals zu beschäftigt, um die Zusagen zu erfüllen, die er uns durch die vielen Hunderte von Bibel-Verhei­ßungen· gegeben hat.

Das Lamm

Offb. 4 spricht hauptsächlich von Gott, von dem der auf dem Thron saß. In Offb. 5 ist das Zentrum der Aufmerksamkeit hinüber­gewechselt zu dem Lamm; das Lamm, das auch „der Löwe aus dem Stamm Juda“ ist, „die Wurzel Davids.“

Jesus war ein Glied des Stammes Juda. Hebr. 7,14. Der Löwe war ein altes Symbol für Juda. 1.Mo. 49,9. Der Ausdruck „Wurzel Da­vids“ ist besser zu verstehen als „Zweig von David,“ das ist ein Hinweis auf einen Nachfahren, statt eines Vorfahren von König David. Dies ist eine alte Redensart. Z.B. wird in 1.Makk. 1,11 „Antiochus Epiphanes“ „eine böse Wurzel“ genannt, das ist ein sündiger NACHKOMME seines Vaters, Antiochus III. des Großen. Auf Erden wurde auf Jesus oft verwiesen als dem Sohn Davids. Daher, in Offb. 5, wird er die Wurzel Davids genannt.

Aber wie kann ein Löwe ein Lamm sein? In Träumen und göttlichen Visionen kann beinah alles geschehen! Aber wegen Christus, dem Lamm, erinnerst du dich daran, als Johannes Jesus zum ersten Mal sah? Es war am Jordan, als Johannes der Täufer predigte. Plötzlich hielt der Täufer inne und zeigte auf Jesus, der gerade gekommen war, und sagte: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ Siehe Seite 29 (Hyperlink).

Jesus war nicht wirklich ein Lamm, dort am Jordanfluss. Im Himmel ist er weder ein wirkliches Lamm noch ein wirklicher Löwe. Aber denen, die seine Barmherzigkeit suchen in Reue und Bekenntnis, ist er noch das Lamm, das unsere Sünden hinwegnimmt. Und denen, die ihn beharrlich abweisen, wird er eines Tages wie ein Löwe erscheinen. In der Zeit des sechsten Siegels werden die Verächter seiner Gnade die Berge und Felsen anflehen, über sie zu fallen und sie zu verbergen „vor dem Zorn des Lammes.“ Offb. 6,16.

(Siehe Seite 187 HyperlinK)  Wir möchten gerne wissen, warum nur das Lamm die siebenfach versie­gelte Rolle öffnen konnte. Auch möchten wir mehr erfahren über ihren Inhalt. Wir werden besser vorbereitet sein, diese wichtigen Fragen zu verstehen, nachdem wir die sieben Siegel in Offb. 6,1-8,1 stu­diert haben.

Inzwischen wollen wir uns dem himmlischen Chor anschließen und dem Lob und Ehre geben, der auf dem Thron sitzt. Er hat uns erschaffen. Er beauftragt Engel, uns beständig beizustehen. Er erfüllt seine Verheißungen, die er uns gegeben hat. Er sandte seinen Sohn, das Lamm, mit einem sehr teuren Auftrag, uns zu erlösen. Bald will er uns und unsere Familien willkommen heißen am gläsernen Meer, wo wir ihn persönlich sehen können und die Loblieder hören.

Quellenverzeichhnis
  • Gott Sorgt. Band 2. Die Botschaft der Offenbarung für Dich und Deine Familie. Von C. Mervyn Maxwell Ph. D. Originaltitel: GOD CARES, Vol. 2. Copyright für die Übersetzung, Advent-Verlag Kratlingen, CH-3704 Kratlingen, Schweiz. Mit freundlicher genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Website: Advent-Verlag Schweiz.