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Eins der köstlichsten Dinge von Jesus ist seine Prie­sterschaft. Wir sind tief beeindruckt, und manchmal sind wir überwältigt durch seine Liebe, die er uns erzeigt, indem er auf diese Erde kam und vor langer Zeit für uns starb. Aber da gibt es mehr, viel mehr als sein Leben und Sterben für uns vor langer Zeit. Während der ganzen Zeit, der vielen Jahrhunderte seit dem Kreuz hat Jesus als unser Hoherpriester am Thron Gottes für uns gedient.

„Er lebt für immer und bittet für sie.“ Hebr. 7,25.

Christi himmlische Priesterschaft ist eine Hauptlehre des NT. Als die frühen jüdischen Christen sich verwundert fragten, warum Jesus nicht bereits zurückgekommen sei, ob sie vielleicht zu ihren bekannten jüdischen Priestern und Opferdiensten am Tempel in Jerusalem zurückkehren sollten, wurde der Brief an die Hebräer geschrieben. Beweis um Beweis wurde erbracht, um die Realität des himmlischen Priesterdienstes Christi darzulegen und seine vollständige Überlegen­heit über irgendeinen irdischen Priester. „Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden,“ fasst Hebr. 8,1-2 Zusammen:

„Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel und ist ein Diener am Heiligtum und an der wahren Stiftshütte, die Gott aufgerichtet hat und nicht ein Mensch.“

Als Johannes sich auf Patmos wunderte, warum Jesus noch nicht wiedergekommen war, erschien ihm Jesus als ein Priester in dem himmli­schen Heiligtum, in weiß gekleidet, inmitten der Leuchter am Thron des Vaters. Jedem Christen, der heute tragt: „Wo ist Jesus jetzt und was tut er in dieser langen Zeit der Verzögerung bis zu seiner Wiederkunft?“ wird die Antwort vom NT gegeben, besonders vom Hebrä­erbrief und von der Offenbarung: Er ist für uns tätig, er dient als unser Hoherpriester in der Gegenwart Gottes des Vaters.

Professor Fritz Guy sagte es in dieser Weise:

„Wir sagen nicht, dass Christus unser Hoherpriester war ; wir sagen, dass er unser Hoherpriester ist. Er tat nicht nur etwas vor fast zweitausend Jahren für uns; er ist jetzt für uns tätig, heute, in diesem Augenblick. Die Versöhnung, die Vergebung, die Heilung, die Wiederherstellung zerbrochener Beziehungen und zerstörter Leben – all dieses geschieht weiter, „denn er lebt für immer und bittet für sie,“ „die durch ihn zu Gott kommen.“ Hebr. 7,25.

In biblischer Zeit war Christi himmlischer Dienst bildhaft dargestellt durch die Priester, die in dem Zelt-Heiligtum dienten, das Moses auf Weisung Gottes in der Wüste errichten ließ. Siehe 2.Mo. 25 bis 30; Hebr. 8 + 9; Band I, Dan. 8 (Hyperlink). Es war nur ein Modell, ein Miniatur-Heiligtum; das musst du im Sinn behalten. In der Tat war es nur ein kleines, transportables Zelt. Mit der Zeit wurde es durch den großartigen Tempel in Jerusalem ersetzt, der nach dem gleichen Plan errichtet wurde. Der Tempel im Himmel ist unendlich größer und unbeschreiblich herrlicher als die Stiftshütte oder der Tempel in Jerusalem, Daran müssen wir immer denken. Jedoch nennt die Bibel manchmal das himmlische Heiligtum einen Tempel, ähnlich wie den in Jerusalem, Manchmal nennt die Bibel es ein Zelt, die „wahre Stiftshüt­te“ (Hebr. 8,2), um das tragbare Modell zu ehren.

In dem Vorhof jenes Modell-Heiligtums wurden täglich Lämmer auf dem BRANDOPFERALTAR dargebracht. Der Altar stellt das Kreuz dar, Der tägliche Tod von Lämmern lehrt, dass wir nur durch Christi Tod am Kreuz für uns unser tägliches Leben empfangen.

Innerhalb des Heiligtums wurde der erste Raum das HEILIGE genannt. Der „Tisch der Brote der Gegenwart,“ der Schaubrottisch. 4.Mo. 4,7, war in diesem Raum. Er stellte Gottes himmlischen Thron dar, und das Brot darauf unseren lebendigen Heiland, Jesus sagte: „Ich bin das Brot des Lebens.“ Joh. 6,35; 48. Der „siebenarmige Leuch­ter“ war auch in diesem Heiligen und stellte unter anderem des Licht dar, das der Heilige Geist in unser Leben leuchten lässt von Jesus, dem Licht der Welt. Der Weihrauch, der von dem kleinen „goldenen Altar“ aufstieg, wies auf Christi beständige Fürbitte für uns hin. Der zweite oder hintere Raum des Heiligtums wurde das „Allerhei­ligste“ genannt. Es enthielt eine Truhe, die mit goldenen Platten verkleidet war. Darin waren die Zehn Gebote . Diese Truhe wurde manch­mal Bundeslade oder Arche des Bundes genannt. Diese Arche stellt ebenfalls Gottes Thron dar. Die Gegenwart der Zehn Gebote in der Arche lehrt, dass Gottes Regierung nicht willkürlich ist. Gottes Herr­schaft ist auf einem Gesetz gegründet, einem geschriebenen Gesetz, einem Gesetz der Liebe, das uns zeigt, wie wir uns einander lieben und wie wir unsere Liebe zu Gott bezeugen können. Der Hohepriester betrat das Allerheiligste nur einmal im Jahr, am großen Versöhnungs­tag, der auch der jährliche Tag des Gerichtes war. Siehe Band I, Dan. 8. (Hyperlink) Das jährliche Gericht lehrt, dass unsere Handlungen Gott sehr wichtig sind, Wir sind verantwortliche Wesen und Gott respektiert unsere Entscheidungen und bewertet sie.

Jesus starb für uns am Kreuz (der Brandopferaltar). Jesus ist selbst das Brot des Lebens (auf dem Tisch des Brotes der Gegenwart). Jesus ist das Licht der Welt (das vom siebenarmigen Leuchter scheint). Joh. 9,5. Jesus ist der Hohepriester, der symbolisch Weihrauch mit unseren Gebeten darbringt (auf dem goldenen Altar). Jesus ist auch unser Hoherpriester· am Versöhnungstag / Gerichtstag. Für jeden, der aufrichtig bereut, steht Jesus an der Seite des inneren Thrones Got­tes (der Bundeslade, die die Zehn Gebote enthält, die wir übertreten haben) und gewährt uns Vergebung,

Dank sei Gott! Gerade jetzt, in diesem Augenblick, haben wir im himmlischen Heiligtum einen Hohenpriester, der lebt und Fürbitte für uns einlegt.

Die Offenbarung und das Heiligtum

Weil die Offenbarung ein Buch ist, das Jesus offenbart, und weil Jesus jetzt in dem himmlischen Heiligtum ist, sind wir nicht überrascht, dass das himmlische Heiligtum (oder der Tempel) in der Offenbarung häufig erwähnt wird. Tatsächlich wird vierzehn Mal darauf verwiesen – und besonders wird der Ort ge­nannt: IM HIMMEL. Es wird genannt „Tempel im Himmel“ (Offb. 14,17), „Tempel Gottes im Himmel“ (Offb. 11,19), „der Tempel, die Stiftshütte im Himmel“ (Offb. 15,5). Der Thron Gottes, der sich im himmlischen Tempel befindet, wird vierzig Mal genannt. Gott wird charakteristisch identifiziert als der Eine, „der auf dem Thron sitzt.“

Das himmlische Heiligtum ist ein zentraler Drehpunkt der Botschaft der Offenbarung. Fünf der Hauptabschnitte des Buches werden eingelei­tet mit Szenen aus dem Heiligtum. Die einführenden Heiligtums-Szenen in den ersten drei Abschnitten sind aus dem ersten Raum, dem Heiligen. Die Heiligtums-Szene des vierten Abschnittes handelt vom Allerheilig­sten; und in dem fünften Abschnitt vom Tempel insgesamt.

Diese fünf Szenen sind Wegweiser, die uns zu der Bedeutung der Offenbarung leiten. Prüfe bitte die Karte auf der nächsten Seite.

1. Die sieben Gemeinden
Ehe Jesus dem Johannes die sieben Briefe an die sieben Gemeinden mitteilte, sah er IHN wandeln unter den LEUCHTERN, die im Heiligen, dem ersten Raum, sind. Jesus identifiziert die Leuchter diesmal so, dass sie seine Gemeinde darstellen, welche SEIN Licht der Welt reflektieren soll. („Ihr seid das Licht der Welt,“ sagte er einmal zu seinen treuen Nachfolgern. Mt. 5,14.) Der Gedan­ke ist klar. Christus ist bei seiner Gemeinde, dient ihr als ihr Hirte und Priester, behütet sie, ermutigt und reinigt sie; er hilft ihr, dass sie helle leuchtet mit Seinem eigenen reinem und liebevol­lem Licht. Siehe Seite 81 (Hyperlink).

2. Die sieben Siegel
Johannes beobachtete, wie Jesus die sieben Siegel öffnete. Er hörte Warnungen über kommende Trübsale: er hörte auch Verheißungen, dass Jesus sein Volk beschützen und versiegeln würde. Zuerst dachte er, er sähe Jesus wie ein geschlachtetes Lamm in Gottes Gegenwart am Throne stehen (der „Tisch des Brotes der Gegen­wart) in dem Heiligen. Wieder ist der Punkt klar. Christus versteht unsere Leiden und ist mehr als ein geeigneter Helfer für uns. Nachdem er selbst den Tod erlitten hat, kam er zum Leben zurück. Wenn Leiden und Nöte unser Leben verkürzen, ER wird uns eines Tages ins Leben zurückbringen. Siehe 5.Siegel im nächsten Kapitel (Hyperlink).

3. Die sieben Posaunen
Gerade bevor Johannes sah, wie Gottes Gerichte in Verbindung mit den sieben Posaunen auf die Erde fallen, sah er einen Engel, der Jesus repräsentierte und Weihrauch am goldenen Altar darbrachte, danach warf er Feuer auf die Erde. Christus hört unsere Gebete. In Beantwortung unserer Gebete sendet er manchmal feurige Nöte herab, um unsere Feinde zurückzuhalten und um die Bösen zu bestrafen. Siehe Seiten 206-211 (Hyperlink).

4. Die Szenen des großen Kampfes.

Der letzte Abschnitt der ersten, historischen Hälfte der Offenbarung zeigt den großen Kampf zwischen Christus. und Satan. Dabei werden die GEBOTE GOTTES besonders betont und das Endgericht angekündigt. Dementsprechend ist auch die Heilig­tums-Szene, welche diesen Abschnitt einleitet. Sie zeigt den inneren Raum des himmlischen Tempels „aufgetan,“ (Offb.11,19) „und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar.“ Indem Johannes das Endgericht dieser Erde schaut, sieht er Gottes Thron im Allerheiligsten, geradeso wie der Hohepriester es sah an dem jährlichen Versöh­nungstag, dem Gerichtstag, im Modell des Zelt-Heiligtums.

5.Die sieben letzten Plagen

Johannes fünfte Szene aus dem himmli­schen Heiligtum gehört in die Endzeit-oder Eschatologische Hälfte der Offenbarung. Das Heiligtum ist nur gerade so lange geöffnet, um die Engel hinauszulassen, die die sieben letzten Plagen haben. Dann wird es geschlossen. Gottes Herrlichkeit erfüllt es, und niemand kann es mehr betreten. Für die Bösen, die sich weigerten Buße zu tun, hat die Barmherzigkeit ein Ende gefunden. Die sieben letzten Plagen beginnen zu fallen.

Die verbleibenden Abschnitte der Offenbarung sind passenderweise nicht mehr mit Heiligtums-Szenen eingeführt. Zu der Zeit, da sich diese Abschnitte erfüllen, wird das Heiligtum nicht mehr länger in Dienst sein. Das ist keine Überraschung, denn in Offb. 21,22 sagt Johannes, dass es keine Tempel-Struktur mehr im Neuen Jerusalem geben wird.

Wenn die Stadt Gottes vom Himmel auf die Erde herniederkommt, sind die Heiligen bereits alle erlöst worden. Sie werden fähig sein; direkt in Gottes majestätisches freundliches Angesicht zu schauen. Gott wird natürlich noch einen Thron haben, aber es wird dort kein weiteres Bedürfnis mehr für das Heiligtum, wie wir es kennen, geben.

Jetzt aber brauchen wir noch das himmlische Heiligtum. Dank sei Gott, es ist noch dort, und darinnen ist ein lebendiger, liebender Hoherpriester.

Wie gut ist es zu wissen, dass der EINE, der auf dem Thron sitzt, uns geradeso sehr liebt wie Jesus – und dass um IHN herum im kosmischen Kontrollzentrum vier Lebewesen sind, und die vierundzwanzig Ältesten und ungezählte Engel, und jedem von ihnen ist unser Wohlergehen ein Herzensanliegen. DAS HIMMLISCHE HEILIGTUM IST WAHRLICH EIN FREUNDLICHER ORT.

FuenfEinfuehrendeHeiligtumsSzenen Offenbarung4 5 GottSorgt2 -

Gottes Tempel, das himmlische Heiligtum, ist unermesslich groß und herrlich. Wir sehen es nicht aber wir können wichtige Wahrheiten darüber  lernen von dem kleinen, irdischen Heiligtum, das Moses baute. 2.Mo. 25-30; Hebr.8 + 9.

Fünf Abschnitte der Offb. sind eingeführt durch Szenen aus dem himmlischen Heiligtum. Die Zeichnung gibt einen Flächenplan des irdischen Heiligtums. Die Zahlen bezeichnen die Abschnitte der Offenbarung. Das Modell symbolisiert nur himmlische Dinge.

Historische Hälfte der Offenbarung. Kapitel 1 – 14

Szenen im Heiligen

1. Sieben Gemeinden 
Jesus, als Priester gekleidet, wandelt unter den Leuchtern, die hier die Gemeinden repräsentieren, die Christi Licht der Welt mitteilen. Jesus sendet den Gemeinden Briefe.

2. Sieben Siegel 
Jesus, das geopferte und auferstandene Lamm, öffnet die sieben Siegel einer Buchrolle, während er nahe dem „Tisch-Thron“ steht. Seine Botschaft: Obgleich Leiden kommen, er ist fähig, sein Volk zu beschützen und sie zu versiegeln.

3. Sieben Posaunen 
Am goldenen Altar bringt ein Engel, der Jesus repräsentiert, Weihrauch dar, das Seine Fürbitte darstellt, dann wirft er Feuer auf die Erde, Symbol von Gerichten, die in Liebe gesandt sind, zu lehren, zurückzuhalten und zu strafen.

Eine Szene im Allerheiligsten

4. Großer Kampf 
Die Bundeslade, die die Zehn Gebote enthält, wird offenbart. Botschaften betonen die Gebote, das Endgericht und die schließliche Verdammung derer, die die Gebote brechen.

Eschatologische Hälfte der Offenbarung, Kapitel 15 – 22

Eine Szene außerhalb des Tempels

5. Sieben letzte Plagen 
Das Heiligtum geöffnet: Die sieben Plagen­-Engel gehen hinaus; dann geschlossen: Ende der Gnadenzeit für die Menschen.

Quellenverzeichhnis
  • Gott Sorgt. Band 2. Die Botschaft der Offenbarung für Dich und Deine Familie. Von C. Mervyn Maxwell Ph. D. Originaltitel: GOD CARES, Vol. 2. Copyright für die Übersetzung, Advent-Verlag Kratlingen, CH-3704 Kratlingen, Schweiz. Mit freundlicher genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Website: Advent-Verlag Schweiz.

  • Weitere Beiträge
C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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