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„… dies tut zu meinem Gedächtnis!“
1.Kor. 11,24

1. Was war vor dem ersten Advent mit der Anbetung Gottes verbunden?

„Der erste Bund hatte gottesdienstliche Vorschriften und ein irdisches Heiligtum.“ Heb. 9,1 EÜ

Anmerkung: Paulus sagt, dass diese Vorschriften in „Speise und Trank und mancherlei Taufen und äußerlicher Heiligkeit” bestanden und „bis auf die Zeit der Besserung” auferlegt wurden und ein „Schatten zukünftigen Güter” waren. Siehe dazu Heb. 9,10; 10,1 

 

2. Auf wen wiesen diese Opfer hin?

„… liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt! Eph. 5,2 EÜ

Anmerkung: Durch diese Vorkehrungen des Opferdienstes bekundete der bußfertige Sünder seinen Glauben an den zukünftigen Erlöser, der sein Blut für die Sünden der Menschheit vergießen sollte. Diese Opfer wiesen auf das Werk Christi hin. Seit der Kreuzigung weisen die Einrichtungen der christlichen Kirche zurück und sind bestimmt, Glauben an das schon vollbrachte Werk Christi zu bekunden.

 

3. Was sollten wir nicht vergessen?

„Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. … Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift. 1.Kor. 15,2-4 EÜ

 

4. Was dient zur Erinnerung an Jesu Begräbnis?

„Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.“ Kol. 2,12 EÜ

 

5. Welche Symbolik weist das Abendmahl auf?

„Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ 1.Kor. 11,23-24 EÜ „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, so oft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!“ 1.Kor. 11,25 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 1.Kor. 11,26

 

6. Wie wird vor unwürdigem Genuss des Abendmahls gewarnt?

„Wer unwürdig dieses Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der ist schuldig am Leib und Blut des Herrn.“ 1.Kor. 11,27-29

Anmerkung: Nicht der isst und trinkt unwürdig, der von tiefem Bewusstsein seiner Sünde erfüllt ist und sich der Gnade und Barmherzigkeit Gottes für unwert hält, sondern der, der nicht erkennt, dass Jesus für seine Sünden starb und unbußfertig ist.

 

7. Welche Vorbereitung muss dem Abendmahl vorausgehen?

„Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.“ 1.Kor. 11,28

 

8. Was ist für eine christliche Gemeinschaft und Reinigung von Sünde nötig und was erlebt der Gläubige dadurch?

„Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.“ 1.Joh. 1,7 „… unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“ 1.Joh. 1,3

13Bibelstudien Teil 13: Gebet und öffentlicher Gottesdienst
13.1Wichtigkeit des Gebets
13.2Fromme Betrachtung und Gebet
13.3Wachen zum Gebet
13.4Gebetserhörungen
13.5öffentlicher Gottesdienst
13.6Ehrfurcht vor dem Gotteshause
13.7Das Abendmahl
13.8Lob und Danksagung
13.9Der Wert des Gesangs
Quellenverzeichhnis
  • Bibellesungen für den Familienkreis. Ein Studium der Bibel nach Gegenständen, systematisch geordnet für öffentlichen und privaten Gebrauch ; enthält 200 Lesungen, in denen beinahe 4000 Fragen über wichtige religiöse gegenstände beantwortet werden. Von einer großen Anzahl Bibelforschern ausgearbeitet (1923). neue, umgearb. und verm. Aufl. Brookfield, Ill. [u.a.]: Pacific Press.