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1. Wie wird Gott genannt?

„Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen.“ 1.Kor. 14,33; siehe 1.Kor. 11,16 

 

2. Warum gab Paulus dem Timotheus Unterweisung betreffs der Pflichten und Fähigkeiten von Bischöfen und Kirchendienern?

„Dies schreibe ich dir … damit du … weißt, wie man wandeln soll im Haus Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.“ 1.Tim. 3,14-15

 

3. Wie sollte im Werk Gottes alles zugehen?

„Lasst alles anständig und ordentlich zugehen!“ 1.Kor. 14,40

Anmerkung: „Ordnung ist des Himmels erstes Gesetz.” Milton In der Heiligen Schrift werden die Christen mit Kriegsleuten oder Streitern und ihr Werk mit einer Ritterschaft oder dem eines Siegers verglichen, der auszieht, dass er siege. 2.Tim. 2,3-4; 1.Tim. 1,18; Offb. 6,2 Wie Ordnung, Organisation, Leitung und Disziplin in einer Armee nötig sind, so sind sie es auch in der Gemeinde. Die benutzten Waffen und das erstrebte Ziel sind bei beiden verschieden; Röm. 13,4; 2.Kor. 10,3-4 aber bei beiden ist sowohl Ordnung wie Organisation notwendig.

 

4. Was ist eines der Haupterfordernisse der Soldaten in einer Armee?

„Alle diese Kriegsleute in Heeresordnung kamen mit ungeteiltem Herzen nach Hebron.“ 1.Chr. 12,39 Elb

 

5. Welchen Rat gab Jethro, Moses Schwiegervater, dem Mose, damit die Bürde des Richteramtes und der Aufsicht über die Angelegenheiten Israels nicht allein auf Mose ruhen sollte?

„Sieh dich aber unter dem ganzen Volk nach tüchtigen Männern um, die Gott fürchten, Männer der Wahrheit, die dem ungerechten Gewinn feind sind; die setze über sie als Oberste! … so wird es dir leichter werden, wenn sie die Bürde mit dir tragen.“ 2.Mo. 18,21-22

 

6. Wie viele Apostel wurden zuerst vom Herrn bestimmt, um das Evangelium zu verkündigen?

„Und er bestimmte zwölf, die bei ihm sein sollten und die er aussandte, um zu verkündigen.“ Mk. 3,14

 

7. Wie viele sonderte er später für dieses Werk aus?

„Danach aber bestimmte der Herr noch 70 andere … vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er selbst kommen wollte.“ Lk. 10,1

 

8. Welche Unterweisung gaben, als die Zahl der Jünger sich vermehrte, die Apostel den Gläubigen, damit bei der täglichen Versorgung niemand benachteiligt werde?

„Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen!“ Apg. 6,3 EÜ

Anmerkung: Die auf diese Weise erwählten Männer waren als Diener oder Diakone bekannt. Die darin liegende Lehre ist die, dass Leiter und Gemeindeglieder vereint planen und für die nötige Organisation und Beamtenversorgung der Gemeinde je nach ihrem Wachstum und ihren Bedürfnissen sorgen sollten. Das vereinte Vorgehen zeigt sich wiederum in den Worten von Paulus: „Wenn ich aber angekommen bin, so will ich solche, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen senden, dass sie eure Gabe nach Jerusalem hinbringen.” 1.Kor. 16,3; siehe auch Apg. 15,22

 

9. Welche Botschaft sandte der Heilige Geist den zu Antiochien wirkenden Propheten und Lehrern?

„Als sie nun dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir Barnabas und Saulus aus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.“ Apg. 13,2-3

 

10. Welche Gaben hat Gott in die Gemeinde eingesetzt?

„Und Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; sodann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, der Hilfeleistung, der Leitung, verschiedene Sprachen.“ 1.Kor. 12,28

Anmerkung: Das hier mit „der Leitung” angegebene Wort schließt das Werk der Organisation mit ein.

 

11. Welche Unterweisung zur Leitung der Angelegenheiten in jeder Gemeinde gab der Apostel Paulus dem Titus?

„Ich habe dich in Kreta deswegen zurückgelassen, damit du das, was noch zu tun ist, zu Ende führst und in den einzelnen Städten Älteste einsetzt, wie ich dir aufgetragen habe.“ Tit. 1,5 EÜ

 

12. Welche Unterweisung gab er den Gemeindegliedern betreffs ihres Verhältnisses zu den so ernannten Ältesten?

„Gehorcht euren Vorstehern und ordnet euch ihnen unter, denn sie wachen über euch und müssen Rechenschaft darüber ablegen. Heb. 13,17; siehe 1.Petr. 5,5; Mk. 10,42-45

 

13. Welche Unterweisung und Ermahnung wird den Ältesten gegeben?

„Die Ältesten, die unter euch sind, ermahne ich als Mitältester und Zeuge der Leiden des Christus … Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern mit Hingabe, nicht als solche, die über das ihnen Zugewiesene herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid!“ 1.Petr. 5,1-3

Anmerkung: Hinweis auf die Fähigkeiten und Pflichten der Ältesten: 1.Tim. 3,1-3; Tit. 1,6-9; Apg. 20,28-31 Wie Gott Empörung gegen göttlich verordnete Autorität und Führerschaft ansieht, wird in der Ausschließung Satans und seiner Engel aus dem Himmel und in dem Schicksal Korahs, Dathans und Abirams gezeigt. Siehe Offb. 12,7-9; 4.Mo. 16. Die Einigkeit und Harmonie, die zwischen Gläubigen herrschen sollte: Joh. 13,34-35; 17,20-23 und Eph. 4,1-6. Das Übel des Strebens nach Ämtern in der Gemeinde: Mk. 10,35-45; Lk. 14,7-11 und das der kirchlichen Thyrannei:Dan. 7,25; 8,24-25; 2.Thess. 2,3-4 und Joh. 16,2 Die Handlungsweise gegen Anstoß erregende Glieder und bei Fällen, wo sich Differenzen erheben, wird in folgenden Bibelstellen vorgeschrieben: Mt. 18,15-18; 5,23-24; Gal.  6,1; 1.Tim. 5,19-20; Tit. 3,10-11; 1.Kor. 5 und Apg. 15. In allen Sachen der Lehre und der Disziplin sollte die Bibel der Führer sein. Jes. 8,20; 2.Tim. 3,16-17; 4,1-2.

14Bibelstudien Teil 14: Christlicher Dienst
14.1Die Gabe des Gebens
14.2Das Predigen des Evangeliums
14.3Der Hirte und seine Arbeit
14.4Missionsarbeit
14.5Die Armen, und unsere Pflicht gegen sie
14.6Praktische christliche Hilfsleistung
14.7Das Besuchen der Kranken
14.8Das Heilen der Kranken
14.9Missionsarbeit in Gefängnissen
14.10Ordnung und Organisation
14.11Unterhalt der Prediger
14.12Freiwillige Gaben
14.13Gastfreiheit
14.14Wer ist der Größte?
Quellenverzeichhnis
  • Bibellesungen für den Familienkreis. Ein Studium der Bibel nach Gegenständen, systematisch geordnet für öffentlichen und privaten Gebrauch ; enthält 200 Lesungen, in denen beinahe 4000 Fragen über wichtige religiöse gegenstände beantwortet werden. Von einer großen Anzahl Bibelforschern ausgearbeitet (1923). neue, umgearb. und verm. Aufl. Brookfield, Ill. [u.a.]: Pacific Press.