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1. Welche Bezugnahme wird in den Psalmen aus Christi Gebrauch von Gleichnissen genommen?

Ps. 78,2, v. Eß.
„Ich will zum Gleichnis öffnen meinen Mund; ich will Sprüche verkünden aus der Vorzeit.“
(SCHL2000)
„Ich will meinen Mund zu einer Gleichnisrede öffnen, will Rätsel vortragen aus alter Zeit.“ 

Anmerkung: Ein Gleichnis bedeutet ursprünglich einen Vergleich oder eine Ähnlichstellung; besonders ist es eine aus dem Leben oder der Natur gezogene kurze  Erzählung  oder  Schilderung, wodurch eine wichtige Lehre beigebracht, oder aus der eine Moral gezogen werden soll.

2. Aus welchen Quellen schöpfte Christus gewöhnlich seine Gleichnisses

Aus der Natur und aus den alltäglichen Erfahrungen des Lebens.

3. Wodurch zeichnen sich seine Gleichnisse aus?

„Unsers Heilandes Gleichnisse zeichnen sich vor allen andern durch Klarheit, Reinheit, Sittlichkeit, Verständlichkeit, Wichtigkeit der Lehre und Einfachheit aus. Sie werden meistens aus den Vorkommnissen des gewöhnlichen Lebens gezogen und sind deshalb allen Menschen verständlich.“ (Dr. Albert Barnes über Mt. 13,3.)

4. Was sagte Christus, nachdem er eins der Gleichnisse erzählt hatte?

Mt. 13,9
„Wer Ohren hat zu hören, der höre!“

5. Welche Frage stellten die Jünger dann?

Mt. 13,10
„Da traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen mit ihnen?“

6. Was antwortete Jesus?

Mt. 13,11-13
„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu verstehen; jenen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er hat. Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen;“ 

Anmerkung: Christi Absicht im Gebrauch der Gleichnisse war also das Lehren der Geheimnisse oder Wahrheiten des Himmelreiches Wahrheiten, die nicht notwendigerweise schwer zu verstehen, aber infolge der Sünde, des Abfalls und der Überlieferung lange Zeit verborgen gewesen waren – in einer solchen Weise, dass die geistlich Gesinnten und diejenigen, welche die Wahrheit kennen lernen wollten, sie verstehen und die Weltmenschen und die Unwilligen sie nicht verstehen würden. Wenn die Jünger um die Bedeutung irgendeines Gleichnisses fragten, war Jesus Immer bereit, es ihnen zu erklären. Siehe Lk. 8,9-15; Mt. 13,36-43; Mk. 4,33-34.

7. Was fragte Jesus die Jünger betreffs seiner Gleichnisse?

Mt. 13,51
„Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr!“

8. Wie oft redete Jesus durch Gleichnisse?

“Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu der Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,“
Mt. 13,34.

Anmerkung: Gleichnisse sind einfach Geschichten. Alle, alt und jung, hören gern eine Geschichte. Das Geschichtenerzählen ist eins der erfolgreichsten Mittel, um ein Interesse zu erwecken, die Aufmerksamkeit zu fesseln und wichtige Wahrheiten zu lehren, zu illustrieren und zu bekräftigen. Siehe Lesung »Das Predigen des Evangeliums« in Teil 14.

9. Wie sollten Jesu Jünger auch lehren?

Mt. 13,52
„Da sagte er zu ihnen: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“

10. Welche Gleichnisse Christi sind einige der eindrucksvollsten?

Lk. 15,3-7; 11-32
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf und das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

Anmerkung. Jedes Gleichnis soll eine große und wichtige Wahrheit lehren. Die ersten zwölf in der hier gebrachten Tabelle sollen folgendes lehren:

  1. Gute und Böse im Leben und im Gericht.
  2. Der Wert des Evangeliums
  3. Das Suchen nach dem Heil
  4. Die sichtbare Gemeinde Christi.
  5. Neue und alte Wahrheiten.
  6. Die Pflicht, andern zu vergeben.
  7. Der Ruf zu verschiedenen Zeitabschnitten.
  8. Unaufrichtigkeit und Buße.
  9. Die Notwendigkeit der Gerechtigkeit
  10. Ein wachsames und sorgfältiges Bekennen der Jüngerschaft.
  11. Die Benutzung der Fähigkeiten.
  12. Schließliche Trennung der Guten von den Bösen

GleichnisseOrtMatthäusMarkusLukas
In 1 Evangelium berichtet
Das UnkrautGenezarethMt. 13:24-30
Verborgener Schatz"Mt. 13:44
Köstliche Perle"Mt. 13:45-46
Netz"Mt. 13:47-50
Hausvater und Schatz"Mt. 13:52
Unbarmherziger KnechtKapernaumMt. 18:23-52
Arbeiter im WeinbergeJerusalemMt. 20:1-16
Zwei Söhne"Mt. 21:28-32
Königliche HochzeitÖlbergMt. 22:1-14
Zehn Jungfrauen"Mt. 25:1-13
Zehn Zentner"Mt. 25:14-30
Schafe und Böcke"Mt. 25:31-46
Wachsender SameGenezarethMk. 4:26-29
Hausherr und Knechte"Mk. 13:34-37
Zwei SchuldnerGaliläaLk. 7:40-47
Wbarmherziger SamariterJerusalemLk. 10:25-37
Freund zu Mitternacht"Lk. 11:5-13
Reicher Narr"Lk. 12:16-21
Hochzeit"Lk. 12:35-40
Kluger Haushalter"Lk. 12:42-48
Unfruchtbarer Feigenbaum"Lk. 13:6-9
Nicht obenan sitzen"Lk. 14:7-11
Großes Abendmahl"Lk. 14:15-24
Turm; Kriegführung"Lk. 14:28-33
Verlorener Groschen"Lk. 15:8-10
Verlorener Sohn"Lk. 15:11-32
Ungerechter Haushalter"Lk. 16:1-12
Reicher Mann und Lazarus"Lk. 16:19-31
Unnütze Knechte"Lk. 17:7-10
Bittende Wittwe"Lk. 18:1-8
Pharisäer und Zöllner"Lk. 18:9-14
Unvertraute Pfunde"Lk. 19:11-27
In 2 Evangelien berichtet
Haus auf Fels und SandGaliläaMt. 7:24-27Lk. 6:47-49
Sauerteig im MehlGenezarethMt. 13:33Lk. 13:20-21
Verirrtes SchafJerusalemMt. 18:12-14Lk. 15:3-7
In 3 Evangelien berichtet
Neues Tuch auf altem KleidKapernaumMt. 9:16Mk. 2:21Lk. 5:36
Neuer Wein in alt. Schlauch"Mt. 9:17Mk. 2:22Lk. 5:37
SämannGenezarethMt. 13:3-9Mk. 4:3-9Lk. 8:4-1
Senfkorn"Mt. 13:31-32Mk. 4:30-32Lk. 13:18-19
Böse WeingärtnerJerusalemMt. 21:33-43Mk. 12:1-9Lk. 20:9-16
FeigenbaumÖlbergMt. 24:32-33Mk. 13:28-29Lk. 21:29-31


Weitere Bibelthemen:

4.Bibelstudie Teil 4: Leben, Gleichnisse und Wunder Christi
4.1Geburt, Kindheit und frühes Leben Christi
4.2Christi öffentliches Wirken
4.3Christus der große Lehrer
4.4Die Gleichnisse Christi
4.5Die Wunder Christi
4.6Die Leiden Christi
4.7Die Auferstehung Christi
4.8Annahme bei Gott
4.9Ein sündloses Leben
4.10Unser Vorbild
4.11Unser Helfer und Freund

Quellenverzeichnis:

  • Bibellesungen für den Familienkreis. Ein Studium der Bibel nach Gegenständen, systematisch geordnet für öffentlichen und privaten Gebrauch ; enthält 200 Lesungen, in denen beinahe 4000 Fragen über wichtige religiöse Gegenstände beantwortet werden. Von einer großen Anzahl Bibelforschern ausgearbeitet (1923). Oben verwendete Quelle wurde von Gihon Publishing (2013) überarbeitet. .

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