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1. Was bezeugten die Hohepriester und Pharisäer vom Wirken Jesu?

Joh. 11,47
„Da versammelten die obersten Priester und die Pharisäer den Hohen Rat und sprachen: Was sollen wir tun? Denn dieser Mensch tut viele Zeichen!“

2. Wodurch war Christus beglaubigt, wie Petrus zu Pfingsten sagte?

Apg. 2,22
„Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, der Nazarener, einen Mann, der von Gott euch gegenüber beglaubigt wurde durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte wirkte, wie ihr auch selbst wisst.“

3. Wodurch, sagte Jesus, treibe er die Dämonen aus?

Mt. 12,28
„Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!“ Lk. 11,20 „durch den Geist Gottes austreibe.“

Anmerkung. Bei der dritten Plage in Ägypten, der Verwandlung des Staubes in Stechmücken, sagten die Zauberer, die nicht in der Lage waren, diese Plage nachzuahmen: „Das ist der Finger Gottes.“ 2.Mo. 8,18-19

4. Worauf stützte Nikodemus seinen Glauben, dass Christus ein von Gott gesandter Lehrer sei?

Joh. 3,2 (Luth84)
„Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.“

„Jesus, der Nazarener, einen Mann, der von Gott euch gegenüber beglaubigt wurde durch Kräfte und Wunder und Zeichen.“ Apg. 2,22

5. Auf welche Anklage hin versuchten einige Pharisäer nach der Heilung des Blinden zu beweisen, dass Christus nicht von Gott sei?

Joh. 9,16a
„Da sprachen etliche von den Pharisäern: Dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht hält!“

Anmerkung. Dies war eine falsche Beschuldigung. Christus hielt den Sabbat, aber nicht nach den Regeln der Pharisäer über das Sabbathalten. Siehe Bibellesung „Christus und der Sabbat“ im neunten Teil dieses Buches.

6. Welche Frage stellten andere, die nicht damit übereinstimmten?

Joh. 9,16b
„Andere sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es entstand eine Spaltung unter ihnen.“

7. Was war die Folge der von Christus am Passahfest verübten Wunder?

Joh. 2,23
„Als er aber am Passahfest in Jerusalem war, glaubten viele an seinen Namen, weil sie seine Zeichen sahen, die er tat.“

8. Welche Frage kam auf, weil Jesus Wunder tat?

Joh. 7,31
„Viele aber aus der Volksmenge glaubten an ihn und sprachen: Wenn der Christus kommt, wird er wohl mehr Zeichen tun als die, welche dieser getan hat?“

9. Warum waren viele Menschen zu Christus hingezogen?

Joh. 6,2
„Und es folgte ihm eine große Volksmenge nach, weil sie seine Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.“

Anmerkung. Ein Wunder ist eine Bekundung göttlicher oder überirdischer Kraft in ungewöhnlicher und außerordentlicher Weise. Dadurch lenkte er die Aufmerksamkeit auf sich. Christus speiste die Fünftausend mit den sich vermehrenden Broten und den Fischen, so dass sich alle wunderten. Jeden Tag speist Gott Millionen Menschen mit den sich vermehrenden Früchten der Erde, und niemand scheint sich darüber zu wundern. Christus verwandelte durch ein abgekürztes Verfahren Wasser in Wein, und jedermann war erstaunt. Doch Gott tut dies jedes Jahr in natürlicher Weise
– durch die Weinreben – in beinahe unbeschränktem Maßstab, und niemand ist darüber erstaunt. Ein göttliches Wunder wird deshalb mit der Absicht verrichtet, um zu heilen und zu retten und die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Quelle göttlicher Kraft zu lenken.

10. Was sagte das Volk, als es dies sah?

Mk. 7,37
„Er hat alles wohl gemacht! Die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden!“

11. Welcher Art Seuchen und Krankheiten heilte Jesus?

Mt. 4,23; 12,15
„Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk.“ „Und es folgte ihm eine große Menge nach, und er heilte sie alle.“

12. Wer wurde zu Jesus gebracht um geheilt zu werden?

Mt. 4,24
„Und sie brachten alle Kranken zu ihm, die von mancherlei Krankheiten und Schmerzen geplagt waren, und Besessene und Mondsüchtige und Lahme; und er heilte sie.“

13. Was, sagte Jesus, habe die Frau gesund gemacht, die durch das Berühren seines Kleides geheilt worden war?

Mt. 9,22
„Dein Glaube hat dich gerettet!“

14. Was sagte er zu den zwei Blinden, als er sie heilte?

Mt. 9,29
„Euch geschehe nach eurem Glauben!“

15. Was sagte Jesus zu einem, dem er das Augenlicht wiedergegeben hat?

Lk. 18,42
„Dein Glaube hat dich gerettet.“

16. Warum tat Jesus nicht viele Wunder in seiner Heimat?

Mt. 13,58
„Er tat dort nicht viele Wunder um ihres Unglaubens willen.“

17. Was wollte Jesus durch die Heilung des Gichtbrüchigen lehren?

Lk. 5,24
„Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim!“

Anmerkung. Durch seine Wunder wollte Jesus also Glauben an die Macht Gottes lehren, die nicht allein den Körper wieder herstellen kann, sondern auch die Seele heilt.

18. Welche Wirkung hatten Jesu Wunder auf die geheilten Menschen und auf diejenigen, die Zeugen dieser Wunder waren?

Lk. 18,43; 13,17
„Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott; und das ganze Volk, das dies sah, lobte Gott.“ „Die ganze Menge freute sich über all die herrlichen Taten, die durch ihn geschahen.“ 

19. Welche Botschaft sandte Jesus an Johannes den Täufer im Gefängnis, um seinen wankenden Glauben zu stärken?

Mt. 11,4-6
„Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht: Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird das Evangelium verkündigt. Und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir!“ 

20. Welches Wunder war der Höhepunkt seine Wirkens auf Erden?

Joh. 11,43-44
„Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt. Jesus spricht zu ihnen: Bindet ihn los und lasst ihn gehen!“

21. Was war die Folge dieses großen Wunders?

Joh. 11,45
„Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus getan hatte, glaubten an ihn.“

22. Was sagten die Pharisäer wegen des Interesses, das durch dieses Wunder hervorgerufen wurde?

Joh. 12,19
„Siehe, alle Welt läuft ihm nach!“

23. Worauf sollte das Volk seinen Glauben an ihn stützen?

Joh. 10,37-38; 14,11
„Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht! Tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist und ich in ihm!“ „Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen!“

24. Benutzte Jesus auch einfache Heilmittel, wenn er seine Wunder vollbrachte?

Joh. 9,6-7; siehe auch Mk. 7,33-35; 8,23-25; 2.Kön. 5,1-14
„Als er dies gesagt hatte, spie er auf die Erde und machte einen Brei mit dem Speichel und strich den Brei auf die Augen des Blinden und sprach zu ihm: Geh hin, wasche dich im Teich Siloah (d.h. übersetzt: »Der Gesandte«)! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.“

25. Warum wurden die Wunder Jesu von den inspirierten Schreibern später aufgezeichnet?

Joh. 20,30-31
„Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“


WunderMatthäusMarkusLukasJohannes
In 1 Evangelium berichtet
Zwei Blinde geheilt Mt. 9,27-31
Stummer und Besessener Mt. 9,32-33
Geld im Fischmaul Mt. 17,24-27
Taubstummer geheilt Mk. 7,31-37
Blinder geheilt Mk. 8,22-26
Unsichtbar durch die MengeLk. 4,28-31
FischzugLk. 5,1-11
Jüngling auferwecktLk. 7,11-17
Kranke Frau geheiltLk. 13,11-17
Wassersüchtiger geheiltLk. 14,1-6
Zehn Aussätzige geheiltLk. 17,11-19
Das Ohr des Malchus geheiltJoh. 22,50-51
Wasser in WeinJoh. 2,1-11
Königlicher Diener geheiltJoh. 4,46-54
Am Teich BethesdaJoh. 5,1-16
BlindgeborenerJoh. 9
Lazarus auferwecktJoh. 11,1-46
FischzugJoh. 21,1-11
In 2 Evangelien berichtet
Knecht des HauptmannsMt. 8,5-13Lk. 8,5-13
Blinder BesessenerMt. 12,22-30Lk. 11,14-26
Kanaanäisches MädchenMt. 15,21-28Mk. 7,24-30
4000 gespeistMt. 15,32-39Mk. 8,1-9
Feigenbaum verfluchtMt. 21,17-22Mk. 11,12-14
Besessener in der SchuleMk. 1,23-28Lk. 4,33-37
In 3 Evangelien berichtet
Aussätziger geheiltMt. 8,2-3Mk. 1,40-42Lk. 5,12-13
Schwiegermutter von PetrusMt. 8,14-15Mk. 1,30-31Lk. 4,38-39
Stillung des Sturms Mt. 8,23-27Mk. 4,35-41Lk. 8,22-25
Legion Teufel ausgetriebenMt. 8,28-34Mk. 5,1-20Lk. 8,26-37
GichtbrüchigerMt. 9,1-8Mk. 2,3-12Lk. 5,18-26
Blutflüssige FrauMt. 9,20-22Mk. 5,25-34Lk. 8,43-48
Tochter des Jairus aufgewecktMt. 9,18-26Mk. 5,22-43Lk. 8,41-56
Verdorrte Hand geheiltMt. 12,10-13Mk. 3,1-5Lk. 6,6-10
Wandeln auf dem SeeMt. 14,22-33Mk. 6,48-51Joh. 6,16-21
Mondsüchtiger geheiltMt. 17,14-21Mk. 9,14-29Lk. 9,38-42
Blinder BartimäusMt. 20,30-34Mk. 10,46-52Lk. 18,35-43
In 4 Evangelien berichtet
5000 gespeistMt. 14,15-21Lk. 6,35-44Lk. 9,12-17Joh. 6,5-11

Weitere Bibelthemen:

4.Bibelstudie Teil 4: Leben, Gleichnisse und Wunder Christi
4.1Geburt, Kindheit und frühes Leben Christi
4.2Christi öffentliches Wirken
4.3Christus der große Lehrer
4.4Die Gleichnisse Christi
4.5Die Wunder Christi
4.6Die Leiden Christi
4.7Die Auferstehung Christi
4.8Annahme bei Gott
4.9Ein sündloses Leben
4.10Unser Vorbild
4.11Unser Helfer und Freund

Quellenverzeichnis:

  • Bibellesungen für den Familienkreis. Ein Studium der Bibel nach Gegenständen, systematisch geordnet für öffentlichen und privaten Gebrauch ; enthält 200 Lesungen, in denen beinahe 4000 Fragen über wichtige religiöse Gegenstände beantwortet werden. Von einer großen Anzahl Bibelforschern ausgearbeitet (1923). Oben verwendete Quelle wurde von Gihon Publishing (2013) überarbeitet.