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Inhaltsverzeichnis

„… und er wird danach trachten,
Zeiten und Gesetz zu ändern.“

Daniel 7,25

1. Wovon ist das Sabbatgebot ein Teil?

Vom Gesetz Gottes. Siehe 2.Mo. 20,8-11

2. Was sollte gemäß der Prophezeiung Christi Stellung zum Gesetz sein?

„Es gefiel dem Herrn um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen.“ Jes. 42,21

3. Was sagte Christus in seiner zuerst berichteten Predigt vom Gesetz?

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!“ Mt. 5,17

4. Wie dauerhaft würde das Gesetz sein?

„Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“ Mt. 5,18

5. Was sagte er von denen, die eins der kleinsten Gebote Gottes auflösen und den Menschen anders lehren würden?

„Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel.“ Mt. 5,19

Anmerkung. Hieraus ist ersichtlich, dass das ganze Gesetz der Zehn Gebote im christlichen Umfeld bindend ist und dass Christus keinen Gedanken daran hatte, irgend eines derselben zu verändern. Ein Gebot gebietet die Feier des siebenten Tags als Sabbat. Aber die Handlungsweise der meisten Christen ist verschieden. Sie halten an Stelle des siebenten den ersten Tag der Woche, und viele von ihnen glauben, dass Christus den Sabbat verändert habe. Aber aus seinen eigenen Worten erkennen wir, dass er zu keinem solchen Zweck kam. Die Verantwortung für diesen Wechsel muss anderswo gesucht werden.

6. Was würde die unter dem ‚kleinen Horn‘ dargestellte Macht tun?

„Und er wird [freche] Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben, und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern; und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.“ Dan. 7,25

Anmerkung. Eine volle Erklärung dieses Symbols zeigen folgende Bibellesungen auf: „Das Reich und Wirken des Antichristen” und „Der Stellvertreter Christi”.

7. Was würde der ‚Mensch der Sünde‘ nach Paulus Worten tun?

„Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.“ 2.Thess. 2,3-4

Anmerkung. Es gibt nur eine Art und Weise, in der irgendeine Macht sich über Gott erheben konnte, nämlich dass sie es auf sich nahm, das Gesetz Gottes zu verändern und Gehorsam gegen ihr eigenes Gesetz an Stelle des Gesetzes Gottes zu erzwingen.

8. Welche Macht hat sich die Autorität angemacht, das Gesetz Gottes verändern zu dürfen?

Das Papsttum.

9. Welchen Teil des göttlichen Gesetzes hat das Papsttum besonders zu verändern gesucht?

Das vierte Gebot. Siehe 2.Mo. 20

Anmerkung.

„So zeucht man (die römische Kirche) auch das an, dass der Sabbat in Sonntag ist verwandelt worden wider die Zehn Gebote, dafür sie es achten, und wird kein Exempel so hoch getrieben und angezogen als die Verwandlung des Sabbats, und wollen damit erhalten, dass die Gewalt der Kirchen groß sei, dieweil sie mit den Zehn Geboten dispensiert und etwas daran verändert hat.” 

„Augsburger Konfestion”, Art. 28

„Sie (die römisch-katholische Kirche) hat das vierte Gebot umgekehrt und den Sabbat des Wortes Gottes abgeschafft und an dessen Stelle den Sonntag als einen heiligen Tag eingesetzt.” 

R. Summerbell in dem Werk „History of the Christians”, S. 418 

 

10. Warum hatte Gott den Israeliten geboten, den Sabbat zu heiligen?

„… und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich, der Herr, euer Gott bin.“ Hes. 20,20

Anmerkung. Da der Sabbat gegeben wurde, damit der Mensch Gott als Schöpfer in Erinnerung behalten sollte, so ist leicht zu verstehen, dass eine Macht, die sich über Gott erheben will, zuerst das verdecken oder beseitigen würde, was die besondere Aufmerksamkeit des Menschen auf seinen Schöpfer lenkt. Dies konnte in keiner anderen Weise so wirksam getan werden als in der Beseitigung des Gedächtnisses Gottes, des Siebenten-Tag-Sabbats. Auf diesen Versuch des Papsttums nahm Daniel Bezug, als er sagte:

„Und er wird [freche] Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben, und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern; und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.”

 Daniel 7,25 

11. Gesteht das Papsttum ein, dass es den Sabbat verändert hat?

Jawohl, das tut es. Siehe folgende Anmerkung

Anmerkung.

Frage: Wie beweist du, dass die Kirche Macht hat, Feste und heilige Tage zu verordnen

Antwort: „Gerade damit, dass sie den Sabbat auf den Sonntag verlegt hat, was ja die Protestanten akzeptieren; weshalb es auch ein offenbarer Widerspruch ist, wenn sie den Sonntag streng halten und die meistens anderen Festtage, die von derselben Kirche verordnet sind, entheiligen.” 

„Abridgement of Christian Doctrine”, von H. Tuberville vom Douay-Kollegium, 1649, Frankr., S. 58
Frage: Womit kannst du ferner noch beweisen, dass die Kirche Macht hat, gebotene Feiertage einzusetzen?

Antwort: „Hätte sie keine solche Macht, so würde sie das auch nicht haben tun können, worin alle neueren Christen mir ihr übereinstimmen – sie hätte dann nicht die Feier des Sonntags, des ersten Tages der Woche, der Feier des Samstags, des siebenten Tages der Woche, unterschieben können, wozu ja die Heilige Schrift keine Vollmacht gegeben hat.” 

„A Doctrinal Catechism”, von Keenan, S. 174

„Die katholische Kirche hat auf ihre eigene unfehlbare Autorität hin den Sonntag als einen heiligen Tag geschaffen, um die Stelle des Sabbats des alten Gesetzes einzunehmen.”  

„Kansas City Catholic”, 9. Februar 1893

„Die katholische Kirche verlegte kraft ihrer göttlichen Mission den Sabbat von Samstag auf den Sonntag.” 

„Catholic Mirror”, offizielles Organ des Kardinals Gibbons, vom 23. September 1893
Frage: Welcher Tag ist der Sabbattag?

Antwort: Der Samstag ist der Sabbattag.

Frage: Warum feiern wir Sonntag anstatt Samstag?

Antwort: „Wir feiern Sonntag anstatt Samstag, weil die katholische Kirche auf dem Konzil zu Laodizea im Jahr 336 die Heiligkeit vom Samstag auf den Sonntag verlegte.” 

„The Convert’s Catechism of Catholic Doctrine”, von P. Geiermann, dritte Auflage, ein Werk, das vom Papst Pius X. am 25. Januar 1910 den “apostol. Segen” erhielt.

Was auf dem Konzil zu Laodizea beschlossen wurde, war nur einer der Schritte, durch die die Veränderung des Sabbats zustande gebracht wurde. Siehe Anmerkungen unter Frage 17 – 21. Das Jahr 364 n. Chr. wird allgemein als das Datum dieses Konzils angegeben.

12. Anerkennen katholische Autoritäten, dass die Bibel kein Gebot zur Sonntagsheiligung enthält?

Jawohl. Siehe folgende Anmerkung

Anmerkung.

„Ihr könnt die Bibel vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung durchlesen, so werdet ihr doch keine einzige Zeile finden, welche die Heiligung des Sonntags gebietet. Die Heilige Schrift gebietet die religiöse Beobachtung des Samstags, eines Tages, den wir nie heiligen.” 

Kardinal Gibbons in „The Faith of our Fathers”, Ausgabe 1892, S. 111

„Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung, und seine Ansprüche auf Heilighaltung können nur auf katholischem Grund verteidigt werden. … In der Heiligen Schrift ist vom Anfang bis zum Ende keine einzige Stelle zu finden, die eine Verlegung der wöchentlichen öffentlichen Anbetung vom letzten auf den ersten Tag der Woche gutheißt.” 

„Catholic Press”, Sidney, Australien, vom 25. Aug. 1900 

13. Wird dies auch von protestantischen Schriftstellern anerkannt?

Jawohl. Siehe folgende Anmerkung

Anmerkung.

„Gibt es kein ausdrückliches Gebot zur Heilighaltung des ersten Tages der Woche an Stelle des siebenten Tages? – Durchaus keins. Weder Christus, noch seine Apostel, noch die ersten Christen feierten als Sabbat den ersten Tag der Woche anstatt des siebenten.” 

„New York Week Tribune”, vom 24. Mai 1900

„In der Heiligen Schrift wird der erste Tag der Woche nirgends der Sabbat genannt. … Es gibt hierfür weder eine biblische Vollmacht noch eine biblische Verpflichtung.”

 „The Watchman”, Baptistenblatt

„Die Feier des ersten anstatt des siebenten Tages beruht auf dem Zeugnis der Kirche und der Kirche allein.” 

„Hobart Church News”, epistopalisch, vom 2. Juli 1894

Weitere Aussagen hierüber: Siehe Bibellesung „Wandeln wie er gewandelt hat”.

14. Ist dieser Wechsel in der Beobachtung der Tage plötzlich oder allmählich vor sich gegangen?

Das ging allmählich vonstatten. Siehe folgende Anmerkung

Anmerkung.

„Die christliche Kirche nahm keine formelle, sondern eine allmähliche und beinahe unbewusste Verlegung von einem Tag auf den andern vor.” 

F. W. Farrar in „The Voice from Sinai”, S. 167

Dies ist an sich selbst schon ein Beweis, dass es kein göttliches Gebot zur Veränderung des Sabbats gab.

15. Wie lange noch wurde der Siebente-Tag-Sabbat in der christlichen Kirche gehalten?

Viele Jahrhunderte hindurch. Tatsache ist, dass seine Feier in der christlichen Kirche nie gänzlich aufgehört hat. Siehe folgende Anmerkung

Anmerkung. Morer, eine gelehrter Geistlicher der anglikanischen Kirche, sagt:

„Die ersten Christen hegten eine große Verehrung für den Sabbat und brachten den Tag mit Gebet und Predigten zu. Und ohne Zweifel nahmen sie diesen Brauch von den Aposteln selbst her.”

„Dialogues on the Lord’s Day”, S. 189

 Prof. E. Brerewood, epistopalisch, vom Gresham-College, London, sagt:

„Dem Sabbat wurde in den östlichen Kirchen 300 Jahre nach Christi Tod oder noch länger religiöse Beachtung zuteil.” 

„Learned Treatise of the Sabbath”, S. 77

Lyman Coleman, ein sorgfältiger und unparteiischer Geschichtsschreiber, sagt:

„Bis hinunter ins fünfte Jahrhundert dauerte die Beobachtung des jüdischen Sabbats in der christlichen Kirche fort, aber mit allmählich verschwindender Strenge und Feierlichkeit, bis sie schließlich ganz aufhörte.” 

„Ancient Christianity Exeplified”, Kap. 26, Sek. 2

Der Geschichtsschreiber Sokrates, der um die Mitte des fünften Jahrhunderts schrieb, bezeugt folgendes:

„Beinahe alle Gemeinden in der ganzen Welt feiern die heiligen Geheimnisse am Sabbat einer jeden Woche, jedoch weigern sich die Gemeinden zu Alexandrien und zu Rom wegen einer alten Überlieferung, dies zu tun.”

 „Ecclesiastical History”, Buch 5, Kap. 22

Gozomen, ein anderer Geschichtsschreiber aus derselben Zeitperiode sagt: „Die Leute von Konstantinopel und mehreren anderen Städten kommen am Sabbat wie auch am nächsten Tag zusammen; diese Sitte wird jedoch zu Rom nicht befolgt.” 

„Ecclesiastical History”, Buch 7, Kap. 19

Alles dieses würde undenkbar und unmöglich gewesen sein, hätte ein göttliches Gebot zur Veränderung des Sabbats bestanden. Die letzten beiden Auszüge zeigen auch, dass Rom in dem Abfall und in der Veränderung des Sabbats voranging.

16. Welches bemerkenswerte Zeugnis legt der berühmte Kirchengeschichtsschreiber Neander vom Ursprung des Sonntagsabbats ab?

„Der Widerstand gegen den Judaismus führte die besondere Feier des Sonntags in der Tat sehr früh an Stelle des Sabbats ein. … Die Feier des Sonntags war immer nur, wie alle Festfeiern, menschliche Anordnung. Fern war es den Aposteln, ein göttliches Gebot in dieser Hinsicht festzustellen. Fern war es von ihnen und von der ersten apostolischen Kirche, die Sabbatgesetze auf den Sonntag zu übertragen. Vielleicht aber schon am Ende des 2. Jahrhunderts hatte sich eine falsche Überzeugung dieser Art gebildet, denn schon scheint man das Arbeiten am Sonntag als Sünde betrachtet zu haben.” 

Neanders Kirchengeschichte, erste Auflage, Abschn. 3, S. 339 

17. Wer verordnete zuerst die Sonntagsfeier durch ein Gesetz?

Konstantin der Große. Siehe folgende Anmerkung

Anmerkung.

„Die früheste Anerkennung der Sonntagsfeier als eine gesetzliche Pflicht ist eine Anordnung Kaiser Konstantins vom Jahr 321 n. Chr., in der befohlen wurde, dass alle Gerichtshöfe, Ortsbewohner und Werkstätten am Sonntag („venerabili dei Solis”, dem ehrwürdigen Tag der Sonne) ruhen sollten, mit Ausnahme derer, die sich mit Ackerbau beschäftigten.” 

„Encyclopedia Britannica”, 9. Auflage, Art. „Sunday”

„Konstantin der Große machte für die ganze Christenheit ein Gesetz (321 n. Chr.), dass der Sonntag in allen Städten und Dörfern als ein Ruhetag gefeiert werden solle; dem Landvolk aber erlaubte er, ihrer Arbeit an diesem Tag nachzugehen.”  

„Encyclopedia Americana”, Art. „Sabbath”

„Ging man früher nach beendeter Andacht an die gewöhnlichen Tagesgeschäfte, so untersagte (321) Konstantin dieselben, doch mit der Einschränkung, dass die günstige Witterung für Feldarbeiten auch am Sonntag zu benutzen gestattet sein sollte; Gerichtssachen dagegen sollten ruhen.” 

„Brockhaus’ Konversationslexikon”, Art. „Sonntag” 

18. Was verordnete das Gesetz Konstantins?

„Alle Richter und Einwohner der Städte sowie die Arbeit aller Handwerker sollen am ehrwürdigen Tag der Sonne ruhen. Aber diejenigen, die auf dem Land wohnen, sollen frei und vom Gesetz unangefochten sich der Bebauung des Bodens widmen, weil es oft vorkommt, dass sich kein anderer Tag wie dieser so gut zum Säen des Getreides und zum Pflanzen der ben eignet, damit nicht durch Vernachlässigung der gelegensten Zeit die Menschen den vom Himmel bescherten Segen verlieren möchten.” 

Gesetz vom 7..März 321, Corpus Juris Civilis Cod., lib. 3, tit. 12,3

Anmerkung. Dieses von Konstantin, unter dem die christliche Kirche und der römische Staat zuerst vereint wurden, erlassene Gesetz ersetzte in einem gewissen Sinn den Mangel eines göttlichen Gebots zur Sonntagsfeier und kann als das ursprüngliche Sonntagsgesetz und als das Muster angesehen werden, nach dem alle späteren Sonntagsgesetze verfasst wurden. Es war einer der wichtigen Schritte, der die Veränderung des Sabbats herbeiführte und entsprechend begründete.

19. Welches Zeugnis legt Eusebius (270-338) darüber ab, der ein hervorragender Bischof der Kirche, ein Bewunderer Konstantins und der anerkannte Vater der Kirchengeschichte war?

„Alles, was man am Sabbat zu tun verpflichtet war, haben wir auf den Tag des Herrn übertragen.” 

Kommentar zu den Psalmen, sowie „Cor’s Sabbath Literature”, Bd. 1, S. 361 

20. Wann und von welchem Kirchenkonzil wurde die Feier des siebenten Tages angeordnet?

„Der Sabbat des siebenten Tages wurde von Christus, den Aposteln und den ersten Christen gefeiert, bis das Konzil von Laodizea in gewisser Hinsicht dessen Beobachtung ziemlich abschaffte.”

„Das Konzil zu Laodizea (364 n. Chr.) entschied zuerst die Beobachtung des Tages des Herrn.”

 Prynnes „Dissertations on the Lord’s Day-Sabbath”, S. 163 

21. Was beschloss dieses Konzil in seinem 29. Kanon betreffs des Sabbats und der Christen, die weiter diesen Tag feierten?

„Christen sollen nicht judaisieren und am Sabbat mü.ig sein, sondern an diesem Tag arbeiten. … Werden sie aber als Judaisierende erfunden, so sollen sie von Christus ausgeschlossen sein.” ebenda, S. 33. 34

Anmerkung. Einige weitere von den Kirchen- und Staatsbehörden unternommene Schritte zur Herbeiführung dieser Veränderung sind folgende:

  • Unter Gratian, Valentinian und Theodosius wurde 386 beschlossen, dass alle gerichtlichen Verhandlungen und alles Geschäft [am Sonntag] ruhen sollen.
  • Unter den von Papst Innozenz I. in einem im letzten Jahr seines Amtes (416) geschriebenen Brief niedergelegten Regeln befindet sich die, dass der Samstag als ein Fasttag beachtet werden soll.
  • Im Jahr 425 wurde unter Theodosius dem Jüngern gänzliche Enthaltung von dem Besuch des Theaters und des Zirkus [am Sonntag] anbefohlen.
  • Im Jahr 538 wurde auf dem Konzil zu Orleans … bestimmt, dass alles, was vorher noch am Sonntag erlaubt war, immer noch erlaubt sein solle, aber dass die Arbeit am Pflug oder im Weinberg sowie Schneiden, Mähen, Dreschen, Bestellen und Einzäunen des Landes vermieden werden soll, damit das Volk sich dem Kirchenbesuch leichter hingeben könne.
  • In einem Brief an das römische Volk brandmarkte Papst Gregor im Jahr 590 diejenigen als Propheten des Antichristen, die behaupteten, dass am siebenten Tag keine Arbeit verrichtet werden solle.” „Law of Sunday”, von J. T. Ringgold, S. 265-267 Der letzte Abschnitt diese Zitats zeigt, dass selbst bis zum Jahr 590 n. Chr. solche in der Gemeinde waren, die die Feier des biblischen Sabbats, des siebenten Tages, beobachteten und lehrten.

22. Was bestimmt, wessen Diener wir sind?

„Wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“ Römer 6,16

23. Welche Antwort gab Jesus, als er versucht wurde, vor Satan niederzufallen und ihn anzubeten?

„Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen‘!“ Mt. 4,10

24. Was sagen die Katholiken bezüglich der Feier des Sonntags über die Protestanten?

„Die katholische Kirche war es, die auf die von Jesus Christus erhaltene Vollmacht hin diese Ruhe in Erinnerung an die Auferstehung unseres Herrn auf den Sonntag verlegt hat. So ist die Feier des Sonntags vonSeiten der Protestanten eine Ehrenbezeugung, die sie gegen ihren Willen der Autorität der [katholischen] Kirche entgegenbringen.” „Plain Talks about the Protestantism of Today”, von Mgr. Segur, S. 213

25. Wie nennt der Heiland solch eine Anbetung, die nicht auf den Geboten Gottes basiert?

„Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.“ Mt. 15,9

26. Welchen Aufruf ließ Elia an Israel ergehen, als diese abgefallen war und sich beinahe ganz dem Baalsdienst ergeben hatte?

„Da trat Elia vor das ganze Volk und sprach: Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr Gott, so folgt ihm nach, ist es aber Baal, so folgt ihm! Und das Volk erwiderte ihm kein Wort. 1.Kön. 18,21

Anmerkung. Zu Zeiten der Unwissenheit übersieht Gott das, was anderweitig Sünde sein würde. Aber wenn das Licht kommt, gebietet er allen Menschen allenthalben, Buße zu tun. Apg. 17,30 Die Zeitperiode, während der die Heiligen, die Zeiten und das Gesetz Gottes sich in der Gewalt des Papsttums befinden sollten, ist vorüber. Dan. 7,25 Das wahre Licht über die Sabbatfrage ist angebrochen, und Gott sendet der Welt eine Botschaft, die die Menschen aufruft, ihn zu fürchten, ihn anzubeten und zur Feier seines heiligen Ruhetages, des Siebenten-Tag-Sabbats, zurückzukehren. Offb. 14,6-12; Jes. 56,1; 58,1. 12-14. Siehe Bibellesungen „Die letzte Evangeliumsbotschaft”,
„Das Siegel Gottes und das Malzeichen des Abfalls”,
„Sabbatreform” und
„Im Licht wandeln”.

Nicht der erste Tag der Woche,
Nein! der siebte nur allein
Kann zum Zweck der Ruhe dienen
Und zugleich geheiligt sein.
Eher müssen Berge wanken,
Gottes Wort kann nicht vergehn!
Wenn auch Erd’ und Himmel weichen,

Sein Gesetz bleibt fest bestehn.
Mögen Menschen sich erkühnen,
Treiben frevelnd ihren Spott
über das, was Gottes Finger Einstens
schrieb als sein Gebot:
Ich erachte es für heilig,
Kehre meinen Fuß zurück
Von der Zeit, die Gott gesegnet
Für des Menschen Wohn und Glück.

Es genoss die Sabbatfreuden
Adam schon im Paradies;
Zu der Patriarchen Zeiten
Man den Sabbat heilig hieß.
Christus, Paulus und die Jünger
Pflegten Sabbatruh allein,
Und wer ihnen jetzt nachwandelt
geht zu Gottes Reiche ein!




Weitere Bibelthemen:

9Bibelstudie Teil 9: Der Sabbat
9.1Die Einsetzung des Sabbats
9.2Das Gedächtnis Gottes
9.3Die Gründe für das Halten des Sabbats
9.4Die Art und Weise der Sabbatfeier
9.5Christus und der Sabbat
9.6Der Sabbat im Neuen Testament
9.7Die Veränderung des Sabbats
9.8Das Siegel Gottes und das Mahlzeichen des Abfalls
9.9Des Herrn Tag
9.10Wandeln, wie er gewandelt hat
9.11Der Sabbat in der Geschichte
9.12Sabbatreform
Quellenverzeichnis:

  • Bibellesungen für den Familienkreis. Ein Studium der Bibel nach Gegenständen, systematisch geordnet für öffentlichen und privaten Gebrauch ; enthält 200 Lesungen, in denen beinahe 4000 Fragen über wichtige religiöse gegenstände beantwortet werden. Von einer großen Anzahl Bibelforschern ausgearbeitet (1923). neue, umgearb. und verm. Aufl. Brookfield, Ill. [u.a.]: Pacific Press.
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