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Wieviel hängt doch von Zeichen ab! Besonders von Straßenzei­chen. Wir suchen sie – oft vergeblich an Kreuzungen in unbekannten Städten. Wir schätzen die großen Vorwegweiser auf den großen Straßen. Vor einer besonders gefährlichen Kurve in Salisbury Plain, England, stand vor Jahren eine Serie von Warnzeichen. Das letzte Zeichen war besonders groß und lautete: „YOU HAVE BEEN WARNED.“ (Sie sind gewarnt worden.)

Die Jünger baten: „Sage uns, wann wird das geschehen? und was wird das ZEICHEN sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“ Sie stellten eine doppelte Frage, und ihre Frage zeigt ihre Verwirrung. Sie verbanden zwei verschiedene Ereignisse mit­einander. „Wann wird DAS geschehen? fragten sie im Hinblick auf die Zerstörung des Tempels, und „Was wir das Zeichen sein für dein KOMMEN und für das Ende der Welt?“ Der Untergang des Tempels und das Ende der Welt bei der Wiederkunft Christi schien den Jüngern ein einziges Ereignis zu sein. Sie nahmen an, dass nur das Ende der Welt die Zerstörung der Hauptanbetungsstätte des wahren Gottes bringen konnte.

Indem sie beide Ereignisse verbanden, suchten die Jünger nur eine Antwort: „WANN wird das geschehen?“ das heisst „Was wird das ZEICHEN sein,“ dass es nahe ist?

In seiner Antwort gab Jesus klare und unterschiedliche ZEICHEN für diese beiden wichtigen Ereignisse.

KLARE UND ZUVERLÄSSIGE ZEICHEN. Für die Zerstörung des Tempels gab Jesus ein unmissverständliches Zeichen: „den Greuel der Verwü­stung stehen an der heiligen Stätte.“ Vers 15; Luther 1956. Dies ist eine symbolische Vorhersage, die Jesus in Lk. 21,20 erklärt: „Jerusalem von einem Heer belagert.“

Für das Ende der Welt gab Jesus eine kurze Liste von Zeichen:

Die Predigt des Evangeliums in der ganzen Welt, eine Anzahl von Naturereignissen, und die tatsächliche Art seiner Wiederkunft – mit den Wolken und sichtbar wie der Blitz (Mt. 24,14; 29; 27; 30. DIE ART SEINER WIEDERKUNFT. Auf den ersten Blick scheint Jesus der Frage der Jünger ausgewichen zu sein. Sein wichtigstes Zeichen für die Zerstörung Jerusalems war die Ankunft der Feinde. Sein herausragendes Zeichen für das Ende der Welt war die Art seiner eigenen Ankunft.

Wie sich die Ereignisse entwickelten (und wie Jesus wusste, dass sie es tun würden), erwies sich die Ankunft der feindlichen Soldaten vor Jerusalem 66 n. Chr. als das einzige Zeichen, das die Christen brauchten. Denn die Soldaten zogen sich plötzlich von der Stadt zurück, und wer fliehen wollte, konnte es tun, ehe die Römer verstärkt zurückkamen.

Bezüglich der Zeichen seiner Wiederkunft war Jesus sehr be­stimmt über die ART seiner Rückkehr: „Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlich­keit.“ Vers 30.

Das „Zeichen des Menschensohns“ ist seine Erscheinung „auf den Wolken des Himmels.“

Die Bibel erwähnt drei Ereignisse in Verbindung mit Wolken:

  1. Christi Himmelfahrt: „eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.“ Apg. 1,9.
  2. Der Beginn des Gerichts vor Christi Wieder­kunft: „Siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war.“ Dan. 7,13.
  3. Die Wiederkunft Christi: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen.“ Offb. 1,7. Die sichtbare Erscheinung Christi auf den Wolken: das überragende Zeichen des Menschen Sohnes.

 

ERMAHNUNGEN UND WARNUNGEN.

Indem die Jünger nach einem Zeichen für die Wiederkunft Christi fragten, wollten sie gewissermaßen ein „Früh-Warn-Datum“, das ihnen anzeigte, wann Gottes „Countdown“ beginnt. Heute möchten wir natürlich die gleiche Inside-Information haben. Wir tragen uns selbst: Welchen Nutzen haben wir von einem Zeichen seines Kommens, das einfach die Art seines Kommens ist?

Wir werden nachher auf diese Frage zurückkommen. Inzwischen sind wir beeindruckt, dass Jesus nicht sehr daran interessiert war, irgendeine Weltende-Zeittafel aufzuzeigen. Als die Jünger ihn 6 Wochen später kurz vor seiner Himmelfahrt fragten: „Herr. wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ antwortete er ihnen: „Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat.“ Apg. 1,6-7.

Das erste, was Jesus in seiner Rede am Ölberg auf die Frage der Jünger nach einem Zeichen sagte, war dies: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.“ Mt. 24,4. Lasst euch nicht betrügen! Lasst euch nicht durch falsche Christi und falsche Zeichen irre­führen! Lasst euch nicht in der Annahme verleiten, dass das Ende Jerusalems oder der Welt früher kommen wird als es wirklich ge­schieht. Siehe die Verse 5-8. Gerade so, wie das Zeichen vor Salisbury Plain, sagte Jesus deutlich: IHR SEID GEWARNT WORDEN! Lasst euch nicht täuschen durch eine Serie von NICHT-ZEICHEN.

ZEICHEN, DIE KEINE ZEICHEN SIND.

In Mt. 24,6 spricht Jesus „von Kriegen und Kriegsgeschrei.“ Viele Jahrhunderte haben Bibel­christen diese Worte zitiert und dabei auf zeitgenössische inter­nationale Ereignisse verwiesen. Wieder und wieder haben sie sich selbst überzeugt, dass Jesus wegen der gegenwärtigen Zeit bald kommen müsse. Aber Jesus warnte entschieden, dass Kriege und Geschrei von Kriegen nicht notwendigerweise Zeichen des Endes sind: „Aber es ist noch nicht das Ende da.“ Vers 6.

„Sehet zu und erschrecket nicht. Denn das muss so geschehen: aber ES IST NOCH NICHT DAS ENDE DA. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles ist der Anfang der Wehen.“ Verse 6-8.

Die Nennung von Kriegen, Hungersnöten und Erdbeben in der Ölberg-Rede zeigt, dass Jesus Ereignisse meinte, die während der verbleibenden 39 Jahre bis zur Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. geschehen würden. Vier große HUNGERSNÖTE sind bekannt in der kurzen Regierungszeit des römischen Kaisers Claudius, 41-54 n.Chr.. Auf eine von ihnen wird in Apg. 11,28 verwiesen, Schwere ERDBEBEN haben sich im Römerreich ereignet: 46 oder 47 in Kreta und 51 in Rom. Die Römer führten bedeutende KRIEGE in Mauretanien 41-42, Britannien 43-61, und Armenien um 60 n.Chr. In Armenien erlitten die Römer 62 n.Chr. eine große Niederlage, Die Nachricht davon muss jüdische Revolutionäre in Palästina fälschlich ermutigt haben.

Guerilla- und Terroristen-Aktivitäten erschütterten Palästina während dieser Jahre. Josephus berichtet, dass Galiläa, und er nennt nur ein Gebiet von Palästina, von einem Ende bis ans andere, „eine Szene von Feuer und Blut“ war.

Christus betonte, dass Katastrophen, Niederlagen, Kriege und Hungersnöte keine „ZEICHEN“ des nahenden Endes sind, weder von Jerusalem noch von dem Ende der Welt. Es ist traurig zu sagen, aber für unseren sündengetränkten Planeten sind solche Sorgen ganz normal.

FALSCHE CHRISTI UND FALSCHE PROPHETEN.

Jesus warnte auch vor dem Erscheinen von falschen Christi und falschen Propheten: Verse 4-5; 23-24; Mk. 13,6; 21-23.

In den 39 Jahren zwischen der Ölberg-Rede im Jahre 31 n.Chr. und dem Fall Jerusalems 70 n.Chr. kamen viele falsche Führer auf. Josephus sagt, dass Palästina von zahlreichen „Betrügern und Hochstaplern“ zerrissen wurde, die des Volkes Hoffnungen und Ängste ausnutzten und Revolution gegen Rom „unter dem Vorwand göttlicher Inspiration“ schürten. Einer dieser Betrüger, ein gewisser Ägypter, ein falscher Prophet, lud abenteuerlustige Juden zu einem Treffen an seinem Wüstenort ein. Tausende kamen in dem Glauben, dass er der Messias sei und Jerusalem von der römischen Herrschaft befreien würde. Aber die Römer bekamen Wind von der Sache und waren bereit, ihn zu empfangen. Als der Angriff erfolgte, verloren fast alle Juden, die diesem falschen Christus gefolgt waren, ihr Leben. Nur der Ägypter und einige wenige seiner Genossen entkamen. Einige Zeit später hielt ein römischer Offizier den Apostel Paulus irrtümlich für den Ägypter. Apg. 21,38.

In seiner Ölberg-Rede warnte Jesus vor falschen Christi und falschen Propheten sowohl in dem Abschnitt, der von seiner Wieder­kunft handelt, als auch in dem Teil, der von der Zerstörung Jeru­salems spricht,. Mt. 24,23-24. Dieser letzte Teil der Prophetie hat sich zumindest teilweise erfüllt. Vor einigen Jahren hatten wir Jim Jones und die Jonestown-Altäre. Indem wir ein wenig zu­rück gehen, erinnern wir an Adolf Hitler, dem Millionen hinge­bungsvoll zu einer Zeit vertrauten, er werde ein Tausendjähriges Friedensreich aufrichten. Im 19. Jahrhundert leitete Napoleon sehr viel mehr Menschen in den Tod, als Jim Jones tat. Da war ein „Father Divine“, der behauptete, Gott in Philadelphia zu sein. „Mother Ann Lee“ lehrte, dass sie Christus, Mensch geworden in einer Frau, sei. Die Liste kann sehr erweitert werden. Karl Marx war auch ein falscher Christus besonderer Art.

DIE ART DER WIEDERKUNFT CHRISTI.

Wir kommen nun zu der Weise, wie Jesus wiederkommen wird.

Jesus warnte, dass einige Informanten behaupten würden: „Siehe, er ist in der Wüste!“ oder: „Siehe, er ist drinnen im Haus!“ „SO GLAUBT ES NICHT.“ „Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.“ Verse 25-26. IHR SEID GEWARNT WORDEN!

Wird Jesus geheim, verborgen wiederkommen? Nein! sagt er, so wird er NICHT kommen!

Wie wird er denn kommen? „Denn wie der Blitz ausgeht vorn Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschen­sohns sein.“ „Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen AUF DEN WOLKEN des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwähl­ten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.“ Vers 27; 30-31.

Um seine Nachfolger vor Enttäuschung und Unglück zu bewahren, sagte Jesus so viel über die Art seines Kommens. Offensichtlich ist jeder Lehrer, der sagt, dass Christus in einer anderen Weise kommen wird als auf den Wolken des Himmels, ein falscher Lehrer!

Der Apostel Paulus gibt eine sehr genaue und ähnliche Beschrei­bung von der Wiederkunft des Herrn Jesus: „Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen wird, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein alle­zeit.“ 1.Thess. 4,16-17.

Zwei Worte aus diesem Abschnitt sind in christlichen Kreisen berühmt geworden: Parousia. Es wurde in alter Zeit gebraucht, um auf den Staatsbesuch wichtiger Personen zu verweisen. In Mt. 24,3 und an mehreren anderen Stellen des NT verweist es auf die Wiederkunft Christi und wird mit kommen übersetzt.

Das andere. griech. Wort harpazo, von dem das Wort Rapture übersetzt ist, wird von manchen irrtümlich als ein „geheimes Hinwegrücken“ verstanden. In alter Zeit war es ein geläufiger Ausdruck für etwas „stehlen“ oder jemand „erretten“.

Bei seiner Wiederkunft (parousia) wird Jesus sein eigenes Volk retten (harpazo-rapture). Und welches sind die Umstände? Ein lauter Befehl; die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt und unser Herr erscheint auf den Wolken!

Irgendein „Christus“, der kommt oder behauptet zu kommen in irgendeiner anderen Weise als dieser, ist ein falscher Christus! Und offensichtlich auch irgendein Lehrer, der lehrt, dass Christus kommen wird in einer anderen Weise, ist ein falscher Lehrer!

Christi Warnung ist sehr dringend. In seiner Rede auf dem Ölberg hat Jesus sehr klar gemacht, dass die Verwertung von fal­schen Lehrern viel wichtiger ist als der Besitz von Zeittafeln.

„Ich habe es euch vorausgesagt.“ Mt. 24,25. Lasst euch von niemand betrügen. IHR SEID GEWARNT WORDEN!

DIE ANDEREN WAHREN ZEICHEN.

Außer der genauen Art seines Kom­mens gab Jesus noch einige andere Zeichen. In Mt. 24,29-30 sagt er: „Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel.“ Seine Worte sind in Lk. 21,25-27 so berichtet; „Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

In Mt. 24,33 sagt Jesus: „Eben auch: wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.“ Und in Lk. 21,28; „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“

Viele Christen glauben, dass diese Zeichen an Sonne, Mond und Sterne sich bereits erfüllt haben. Eine solche erhebende Möglich­keit verdient unsere Aufmerksamkeit. Unter Offb. 6,12-14 werden wir die Beweise studieren.

Unter den anderen Zeichen, die Jesus in Mt. 24,33 mit „das alles“ bezeichnet, ist ein besonders eindrucksvolles und bedeutsa­mes Zeichen: „Es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, UND DANN WIRD DAS ENDE KOMMEN.“ Mt. 24,14. Darauf werden wir nachher noch besonders eingehen.

Quellenverzeichhnis

  • Gott Sorgt. Band 2. Die Botschaft der Offenbarung für Dich und Deine Familie. Von C. Mervyn Maxwell Ph. D. Originaltitel: GOD CARES, Vol. 2. Copyright für die Übersetzung, Advent-Verlag Kratlingen, CH-3704 Kratlingen, Schweiz. Mit freundlicher genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Website: Advent-Verlag Schweiz.
  • Weitere Beiträge
C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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