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Nachdem Jesus eine kurze Liste von Zeichen seiner Wiederkunft gab, sagte er: „Wahrlich, ich sage euch: Dieses Ge­schlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Mt. 24,34-35.

Jesus wollte, dass seine Aussage ernst genommen wird. Er verwies nur dreimal während seines Dienstes auf das Vergehen von Himmel und Erde. Bei 2 Gelegenheiten tat er es, um durch den Kontrast die beständige Gültigkeit der Zehn Gebote zu betonen. Siehe Frage 1 oben und Lk. 16,17. Die dritte Gelegenheit war hier, in Mt. 24, um die Zuverlässigkeit der Vorhersage über „dieses Geschlecht“ zu betonen.

Beinah zahllos sind die Auslegungen von Kommentatoren über diesen Ausdruck. Sie können vielleicht in zwei Grundverständnisse eingeteilt werden: 1. dass eine Generation eine Zeitperiode ist, und 2. dass Generation eine Rasse von Menschen ist.

GENERATION ALS ZEITPERIODE.

Hier werden die Worte Jesu in dem Sinne verstanden, dass die Zeit nach dem Eintreten der Zeichen so kurz sein würde, dass die Menschen, die ihre Erfüllung erleben, noch leben würden, wenn Jesus erscheint. Ähnlich wird eine Vorher­sage Jesu aus Mt. 23,36 über „dieses Geschlecht“ und den Fall Jerusalem in dem Sinne verstanden, dass die Zeit zwischen Vorhersa­ge und ihre Erfüllung kurz genug sein würde, dass Menschen, die lebten, als Jesus diese Worte sprach, ihre furchtbare Erfüllung noch erlebten.

GENERATION ALS RASSE VON MENSCHEN.

Es mag überraschen zu sehen, dass es in der Bibel mehrere Beispiele dafür gibt, dass eine Genera­tion eine Rasse von Menschen ist: „Das ist das Geschlecht, das nach ihm tragt.“ Ps. 24,6. „Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande.“ Ps. 112,2. Jedes dieser Geschlechter (oder Generationen) ist eine Art oder Rasse guter Menschen. In Lk. 16,8 sagt Jesus von den Sündern, dass sie klüger sind „als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht.“ (Luther 1912). In Mt. 12,39 sagt Jesus zu den geistlichen Führern seines Volkes: „Ein böses und abtrünni­ges Geschlecht. fordert ein Zeichen… “ Er nennt sie in Vers 41 ein „Geschlecht“, das nicht Buße tut, und Vers 42 ein „Geschlecht“, das sich weigert, auf ihn zu hören.

SCHLUSSFOLGERUNG.

Von diesen beiden Ansichten scheint letztere die wahrscheinlichere zu sein, und bei weiterem Nachdenken auch verständlicher. Nur 39 Jahre waren zwischen Jesu Vorhersage im Jahre 31 n.Chr. und dem Fall Jerusalems im Jahre 70 n.Chr. vergan­gen. Bei der kurzen Lebenszeit damals waren es trotzdem nur wenige Erwachsene, die seine Prophezeiung hörten und ihre Erfüllung erlebten. Noch schwieriger wird es, dass noch jemand lebt, der die Zeichen an Sonne, Mond und Sternen im 18. und frühen 19. Jahrhundert erlebte. Siehe Offb. 6 + 7.

Es ist besser, zu sagen, dass Jesus in Mt. 23,36 und 24,34-35 mit „diesem Geschlecht“ die Art von Menschen bezeichnete, die Gott widerstanden und seine Botschaft verwarfen. Es ist sinnlos und unbiblisch, zu hoffen, dass die Welt mit der Zeit besser wird, denn die meisten Menschen werden fortfahren in ihrer Auflehnung gegen Gott, bis Jesus wiederkommt und sie umbringt. 2.Tim. 3,1-9; Offb. 16,9.

Eine besondere Möglichkeit ist, dass Jesus auf das jüdische Volk verwies. Wenn das so ist, sagte er damit, dass die jüdische Rasse, größtenteils unveränderlich in ihrer Haltung zu ihm, bis zum Ende der Zeit fortbestehen würde trotz jeder Form von Unglück, trotz des Falls von Jerusalem, trotz der mittelalterlichen Juden­hetze und des Nazi-Holocaust. Das Bestehen der Juden als einer Rasse oder eines „Geschlechtes“ ist tatsächlich ein sehr beacht­liches Wunder in der Geschichte der Menschheit.

Quellenverzeichhnis
  • Gott Sorgt. Band 2. Die Botschaft der Offenbarung für Dich und Deine Familie. Von C. Mervyn Maxwell Ph. D. Originaltitel: GOD CARES, Vol. 2. Copyright für die Übersetzung, Advent-Verlag Kratlingen, CH-3704 Kratlingen, Schweiz. Mit freundlicher genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Website: Advent-Verlag Schweiz.

  • Weitere Beiträge
C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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C. Mervyn Maxwell
C. Mervyn Maxwell was chairman of the department of church history and professor of church history at the Seventh-day Adventist Theological Seminary, Andrews University for twenty-five years. He holds a Doctor of Philosophy degree in church history from the University of Chicago. He is the author of many books, including Magnificent Disappointment; God Cares; God Cares Volume II; Man, What a God!; and Look at It This Way.
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