Menü

I. Wie Christus für „rauchende“ und „qualmende“ Gemeinden sorgt

Hattest du als Kind zu Hause eine Petroleumlampe? Oder hast du jetzt noch eine? Dann weißt du, wieviel Pflege solche Lampen brauchen. Fast nach jeder Benutzung muss man den Doch zurückschnei­den oder durch einen neuen ersetzen, Petroleum nachfüllen und den Zylinder putzen.

Zur Zeit des AT mussten die sieben Lampen auf dem goldenen Leuchter täglich vom Hohenpriester gewartet werden. Siehe 3.Mo. 24,1- 4, Die Brennteller rein zu halten, die Dochte zu richten oder zu erneuern und Olivenöl nachzufüllen – das alles gehörte zu dem beständigen Dienst des Hohenpriesters – dem „tamid“. Darü­ber haben wir in unserem Studium über Dan. 8,11- 14 gesprochen.

Offb. 2,1 sagt aus, dass Jesus „mitten unter den sieben goldenen Leuchtern“ wandelt. ER ist jetzt in dieser Zeit unser Hoherprie­ster, der im himmlischen Heiligtum dient. Siehe Hebr. 3,1; 8,1. Er vertritt „immer“ unsere Interessen. Hebr. 7,25. Sein symboli­scher Dienst für die verrauchten Lampen, die seine Gemeinde reprä­sentieren, gehört zu seinem hohenpriesterlichen „tamid“,

Natürlich beschneidet Jesus nicht im wörtlichen Sinn Dochte oder gießt Öl nach. Wie er für seine qualmende Gemeinden sorgt und sich um Christen kümmert, die allzu schwierig sind, wird in den sieben Briefen aus Offenbarung 2 und 3 illustriert. Hier hiltt er seinen „Lampen“, mit einem helleren Licht zu leuchten, indem er a) ihre guten Seiten lobt, b) ihre Fehler offen tadelt und zu einer Veränderung von innen heraus aufruft und c) indem er all denen, die positiv reagieren, eine glänzende Belohnung anbietet.

II. Die sieben Gemeinden als Prophetie der Christenheit

Sir Isaac Newton und einige andere brillante Ausleger der Bücher Daniel und Offenbarung haben den Gedanken gehegt, die sieben Gemeinden der Offenbarung würden sieben Zeitabschnitte der zukünftigen Kirchengeschichte vorschatten. Dieses Verständnis der Sendschreiben als vorhersagende Prophetie ergänzt ihre Nützlichkeit als geistliche Botschaften, die an die ersten Gemeinden und alle weiteren Gemeinden und Christen zu allen Zeiten gerichtet waren.

Wir haben diese Möglichkeit, die Sendschreiben als Vorhersagen zu betrachten, bereits am Anfang dieses Kapitels überlegt. Zu den dort aufgeführten Überlegungen werden am Schluss des Kapitels unter „Deine Fragen beantwortet“ auf den Seiten 130-134 (Hyperlink) noch weitere hinzugefügt. Im Blick auf die überzeugenden Beweise, die in diese Richtung deuten, lohnt es sich gewiss, die sieben Sendschreiben noch einmal durchzuschauen, um herauszufinden, ob sie auf sieben Phasen in der Kirchengeschichte zwischen der Himmelfahrt Christi und seiner Wiederkunft passen. Dabei ist die Datierung der Phasen in den meisten Fällen nur annähernd. Zeitabschnitte im menschlichen Denken und in der Erfahrung beginnen und enden gewöhnlich nicht in bestimmten Augenblicken.

III. Ermutigung zur persönlichen Entwicklung

Gehe zum nachfolgenden Artikel:

IV. Zwei offene Türen

Gehe zum nachfolgenden Artikel:

Anmerkung: Die Struktur des Buches „Gott sorgt“ wurde für den Homepage-Leser geändert. Die Original-Struktur des Buches sieht folgende Reihenfolge vor:

  1. Christus sorgt für „rauchende Gemeinden
        1.Ephesus
         …
        7. Laodizea
  2. Ermutigung zur persönlichen Entwicklung
  3. Die 7 Gemeinden als Prophetie der Christenheit
       1.Ephesus
       … 
       7.Laodizea
  4. Zwei offene Türen. 

Die Geschichtliche  (1) als auch prophetische Darstellung (3) der Gemeinden wurden in den Homepage-Artikeln zusammengefasst. Danach folgt die Ermutigung zur persönlichen Entwicklung (2), gefolgt vom Abschnitt 4. Zwei offene Türen.

 

Quellenverzeichhnis
  • Gott Sorgt. Band 2. Die Botschaft der Offenbarung für Dich und Deine Familie. Von C. Mervyn Maxwell Ph. D. Originaltitel: GOD CARES, Vol. 2. Copyright für die Übersetzung, Advent-Verlag Kratlingen, CH-3704 Kratlingen, Schweiz. Mit freundlicher genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Website: Advent-Verlag Schweiz.